#70 Debra Milke – Unschuldig im Todestrakt
Shownotes
“Wir haben deinen Sohn gefunden, er wurde ermordet und du stehst unter Arrest.”
Debra Milke wurde für die angebliche Anstiftung zum Mord an ihrem eigenen Kind zum Tode verurteilt. Milke bekam eines Tages den Anruf von ihrem Mitbewohner, dass ihr vierjähriger Sohn Christopher, mit dem der Mitbewohner und ein Freund von ihm in einer Mall unterwegs waren, verschwunden ist. Sie alarmierte die Polizei und die Suche nach dem Kind begann. Am nächsten Morgen wurde sie auf das Polizeirevier gebeten und sie hatte ein 25-minütiges Verhör mit dem Mordermittler Armando Saldate. In diesem erfuhr sie, dass ihr Mitbewohner und sein Freund ihren Sohn erschossen hatten, wozu Milke sie angeblich angestiftet haben sollte. Laut Saldate gestand Milke die Anstiftung zum Mord auch, es gab allerdings keine Aufzeichnungen des Verhörs und kein unterschriebenes Geständnis. Trotzdem wurde Milke einzig und allein aufgrund der Aussage Saldates festgenommen und anschließend vor Gericht zum Tode verurteilt. Wie lange Milke am Ende unschuldig in der Todeszelle saß und ob der Mordermittler Armando Saldate Konsequenzen für seine Falschaussagen tragen musste, darüber reden wir in dieser Folge.
[Triggerwarnung: In dieser Folge wird die Ausübung von Gewalt an Kindern explizit geschildert.]
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Transkript anzeigen
00:00:01: Pollux.
00:00:02: Unschuldig im Knast.
00:00:04: Der True Criminal Podcast
00:00:05: mit Maximilian
00:00:06: Pollux und Claudia Kamid.
00:00:08: Und eine Warnung vorweg.
00:00:10: In diesem Podcast wird die Ausübung von Gewalt explizit geschildert.
00:00:15: Du sahst sehr bezauberhaft aus gestern.
00:00:16: Ich hab selber gebügelt mein Hemd.
00:00:19: Das fand ich auch überraschend.
00:00:20: Das erste Mal war das, ne?
00:00:22: Das erste Mal in deinem Leben hast du selber gebügelt und du bist sogar auf die Idee gekommen, sehr glorreich den Stecker in die Steckdose zu stecken, weil du das ja schon von mir gelernt hast.
00:00:30: Das
00:00:30: Ding war, ich hab dann geguckt, wo man da das Wasser reinschüttelt.
00:00:33: Da schimpft man kein Wasser.
00:00:34: Es
00:00:34: gibt es nicht in jedem, es ist kein Dampfbügel-Eisen.
00:00:36: Schlimmer
00:00:36: war, auch das Allerschlimmste war, dass ich eben gefragt habe in einem Hotel, so, hey, gibt es irgendwie ein Bügel-Bügel-Service oder so.
00:00:42: Ja, ja, kein Problem, wir schicken dann jemanden.
00:00:44: Dann schicken die jemanden hoch, so einen jungen Typen, Anfang, Anfang, Anfang, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende, Ende.
00:00:58: Und dann war ich allein mit dem Bügelbrett und dem Problem.
00:01:01: Aber man hat es nicht gesehen, dass du es gebügelt hast.
00:01:03: Ja, das war total faltig.
00:01:04: Du saßst
00:01:04: knitterfrei.
00:01:04: Nein, das sah knillerfrei
00:01:05: aus.
00:01:06: Es gab so ein paar Stellen, wo es noch so wie so ein faltiger Kreis.
00:01:09: in dem es zufaltig war.
00:01:10: Echt?
00:01:11: Habe ich nicht gesehen.
00:01:11: Am Bauch habe ich mir meine Hand zuvor gehalten.
00:01:13: Ah,
00:01:14: du Schlauchchen.
00:01:15: Ach
00:01:15: ja, und sonst, es war aber ein Sehen und gesehen werden.
00:01:17: Wir waren
00:01:18: beim Pottimo.
00:01:18: Wir haben ja gar nicht gesagt, wo wir waren, Mann.
00:01:20: Wir waren beim Pottimo...
00:01:22: Sommerfest.
00:01:23: Sommerfest.
00:01:24: Und es war cool.
00:01:25: Auch cool war, das darf ich jetzt gar nicht sagen, wo ich überall hart gebombt bin.
00:01:29: Oh
00:01:29: ja, du wurdest richtig hart gestern behandelt.
00:01:33: So,
00:01:33: ey, das hier ist ein hohes Tier.
00:01:35: Und dann nicht so.
00:01:36: Das wusstest du euer vorher nicht.
00:01:37: Doch.
00:01:38: Bevor ich ging, ja, ich wusste es dann so.
00:01:41: Guck mal, da ess ich doch mal meine Nudeln.
00:01:43: Ach, da beim zweiten Mal.
00:01:44: Ich dachte, du hast deine erste Geschichte noch.
00:01:45: Stell
00:01:46: ich es mich vor und ich so, hi, kann ich mich setzen?
00:01:51: Nein.
00:01:52: Und ich so, ah, ja, da ist es besetzt.
00:01:54: Okay,
00:01:55: dann geht's.
00:01:56: Da war da null besetzt.
00:01:57: Da war null besetzt.
00:01:58: Da war ne Stimme saß da keiner.
00:02:00: Da war nie wieder hergesetzt und so.
00:02:02: Und das war, das war nicht so gut bei mir.
00:02:06: Aber gut.
00:02:06: Also ich hab's mein Bestes gegeben.
00:02:07: Ich war socially... Ich hab versucht, nicht so awkward zu sein, weil ich bin ja auch seltsam.
00:02:11: Aber du warst nicht mit mir auf der Tanzfläche.
00:02:13: Auf
00:02:13: gar keinen Fall.
00:02:15: Hast du meine Schuhe gesehen?
00:02:16: Ja.
00:02:16: Das war eine Schuhe mit Spitzen.
00:02:17: So ein bisschen
00:02:18: länger.
00:02:19: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:19: Ich hab
00:02:20: ein bissel mehr.
00:02:20: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:21: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:22: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:22: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:23: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:23: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:24: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:24: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:25: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:26: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:27: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:27: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:28: Ich hab
00:02:29: ein bissel mehr.
00:02:30: Ich
00:02:30: hab ein bissel mehr.
00:02:30: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:31: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:32: Ich hab
00:02:32: ein bissel mehr.
00:02:33: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:33: Ich hab ein bissel mehr.
00:02:34: Ich hab.
00:02:35: Dann hab ich mit dem ganzen Team nahe vom Podium und richtig getanzt und gefeiert.
00:02:40: Als ich schon gegangen bin, bist du wuchsvoll.
00:02:41: Ja, da ging es für mich erst richtig los.
00:02:43: Das war super.
00:02:44: Ich bin richtig glücklich nach Hause gefahren.
00:02:48: Das freut mich.
00:02:49: Das freut mich.
00:02:50: Ich muss mal sagen, an der Stelle, ich fand es so süß, dass mir dann nachts um zwei noch eine Nachricht geschrieben, ob ich gut zu Hause angekommen bin.
00:02:56: Weil du immer sagst, du bist manchmal nicht so ein guter Freund und den denk ich immer so, du machst aber total süße, zauberhafte Sachen, so wie das.
00:03:03: Das war ja nur ein Satz.
00:03:04: Ja, trotzdem aber allein daran zu denken.
00:03:06: Jetzt take it.
00:03:08: Nimm das Kompliment an oder ich flippe auf.
00:03:10: Du hast hier so rauchig unterwegs.
00:03:14: Ich trinke nie Alkohol.
00:03:16: Ich hab irgendwie fünf,
00:03:17: sechs Zigaretten geraucht.
00:03:18: Ich glaub eher fünf, aber wenn du sagst, vielleicht auch sechs oder sieben.
00:03:21: Aber ich hab halt nix Verrücktes da gemacht.
00:03:24: Ist
00:03:24: man in der Hand riechen, riecht die noch?
00:03:26: Nee, ich hab geduscht.
00:03:29: Okay, also heute.
00:03:31: Leute.
00:03:32: Oder wollt ihr noch was über Polypo-Party hören?
00:03:34: Soll ich noch was aus dem Nähkästchen plaudern?
00:03:35: Das schlüpfen wir jetzt, hab ich
00:03:36: nicht gesehen.
00:03:37: Wir haben den Kids-Doc getroffen.
00:03:39: Der ist toll.
00:03:40: Da machen wir hier mal Cross-Promo.
00:03:41: Der hat ein Podcast seit überall immer hundert.
00:03:44: Ja, das hat sich so aufgeregt.
00:03:45: Aber was für ein guter Typ.
00:03:46: Und die beiden, die machen das so zweit.
00:03:48: Die sind so saunett.
00:03:50: Die
00:03:50: waren sehr nett und die haben auch... Lustig.
00:03:52: Genau.
00:03:53: Und eine von denen kann nämlich nicht.
00:03:56: Und dann hat er mit mir doge geredet, was ich zu machen.
00:03:58: Und dann wollte ich dem Kids-Doc erklären.
00:03:59: Und der Kids-Doc so... Erkenne ich doch.
00:04:01: Da
00:04:03: war ich sehr stolz auf mich.
00:04:04: Weil ich den schon länger stock.
00:04:05: Und da hatte ich auch schon mal Ärger.
00:04:07: Weil die Informationen, die ich bei dem Podcast gelernt habe, habe ich dann zu Hause so als brühe, warme, superheiße Informationen so.
00:04:14: Ich so, wow, EDK, das sind die, also die Vitamine mit EDK, also das sind die, die fettlöslich sind.
00:04:21: Das heißt, die kannst du mit essen, nimmst du die ein, das heißt Nahrungsergänzungsmittel.
00:04:25: Und das, wenn ich heim hab, ist der Kett erzählt.
00:04:26: Und dann hat die mich angeschaut.
00:04:28: Das sag ich dir seit drei Jahren.
00:04:31: Und ich so, oh, ich hab dir auch zugehört.
00:04:33: Aber der Kidz-Doc hat's gesagt.
00:04:35: Der hat es in einem viel besseren Häppchen verpackt.
00:04:37: Das konnte ich so bemerken.
00:04:38: Und dann war der Haus sehr schief.
00:04:40: Das
00:04:40: hab ich dir gestern erzählt.
00:04:42: Gut für Kinder, schlecht für Beziehungen, wenn man nicht zuhört.
00:04:45: Ja,
00:04:45: dann müsst ihr auch euren Frauen gutzuhören.
00:04:46: Oder euren Männern.
00:04:47: Und ansonsten hab ich noch getroffen, die Michalskis haben wir
00:04:49: noch getroffen.
00:04:50: Anna-Zimt
00:04:51: haben wir noch getroffen, die war auch sehr sympathisch.
00:04:53: Papa-La-Papa haben wir noch getroffen.
00:04:54: Also ein paar Podcasts hab ich kennengelernt und es war, ich war von keinem enttäuscht.
00:04:58: Ich hab bei keinem gedacht so, guck mal, volles Arsch.
00:05:00: Nee, aber der Kids-Sog war schon,
00:05:02: der
00:05:02: war schon ganz weit oben, das ist so nett.
00:05:04: Dann guckst du mal, dann hat er auch dreihundertfünfzig Tausend Follower auf Instagram.
00:05:08: Das heißt ja aber nichts, was den Charakter angeht.
00:05:10: Er könnte ja trotzdem ein Vollidiot
00:05:11: sein.
00:05:11: Ja,
00:05:11: ich dachte,
00:05:12: der Erfolg müsste sich direkt in der
00:05:14: Folgen... Ja, genau, im Follower.
00:05:15: Ja, wie gesagt.
00:05:17: Du hast das Leben verstanden.
00:05:18: Ich
00:05:18: habe das Leben verstanden.
00:05:19: Und das ist die Vergangenheit.
00:05:21: Jetzt lass uns über die Zukunft gehen.
00:05:23: Also ein kleiner Insider.
00:05:26: Nee, ansonsten war gut.
00:05:27: Ach, einmal noch hab ich die Claudia als mein Co-host vorgestellt und dann war die auch furchtig.
00:05:32: Nein, nein, nein.
00:05:33: Das war jetzt so falsch.
00:05:35: Wir reden, wir waren beim Kids-Doc.
00:05:38: Und du hast jetzt gerade die Podcast bla, bla, bla und ich hab dich einfach erzählen lassen.
00:05:42: Und dann sagte der einer von den beiden vom Team vom Kids-Doc zu mir, ah, und du produzierst es und du sagst so, nee, nee, sie ist mein Co-host.
00:05:51: Aber du hast das so gesagt, nee, sie ist... Und mein Co-host.
00:05:54: Nein!
00:05:55: Also nach dem Motto, nehmt sie nicht verfolgt.
00:05:57: Das ist egal, was sie sagt.
00:05:58: Das ist nicht wahr.
00:05:59: Sie ist einfach nur mein Co-host.
00:06:02: Das ist nicht wahr.
00:06:03: Sie ist einfach das Fluffer-Girl.
00:06:04: So kannst du es gesagt.
00:06:05: Deswegen hat die auch heute so Halsschwarzen.
00:06:07: Das Ding ist, die Wahrheit ist, dann habe ich dich bei der nächsten... Wie du das gesagt
00:06:10: hast?
00:06:11: Bei der nächsten
00:06:11: habe ich dann vorgestellt,
00:06:13: ich bin ihr
00:06:14: Co-host und da warst du dann so, nee, ist auch nicht in Ordnung.
00:06:17: Nein, ich finde ja gar nicht schlimm, dass du das sagst, aber mit welcher Intonation du das gesagt hast.
00:06:21: Das war halt so... Das ist meine Co-host.
00:06:24: Der Pöbel.
00:06:25: Das ist meine Kurs.
00:06:27: Auch noch mit reingenommen.
00:06:29: Der Pöbel brot er gar nicht beacht.
00:06:30: Das
00:06:30: ist
00:06:31: nur der Eye-Candy hier.
00:06:32: Das habe ich mir überhaupt nicht so gedacht.
00:06:35: Aber ich mache
00:06:35: es dann an deinem Virus bezeichnen.
00:06:39: Pflaferge.
00:06:40: Ich
00:06:41: habe keine.
00:06:42: Aber siehst du?
00:06:43: Dann kann ich sagen, das ist keine.
00:06:45: Wir machen den Podcast zusammen.
00:06:47: Du kannst doch sagen Kurs.
00:06:48: Aber wie du es gesagt hast, sie ist der Kurs.
00:06:51: Das
00:06:53: ist jeder, der mich kennt, weiß, was ich nie sage.
00:06:57: Ja, der, der dich kennt, weiß,
00:07:00: was das stimmt.
00:07:01: Das ist nur meine Frau.
00:07:03: Genau so.
00:07:04: Nee, das ist nur meine Frau.
00:07:05: Das ist nur meine
00:07:06: Frau.
00:07:07: So war das.
00:07:08: Für die mich arbeiten, die haben mich ganz kurz so einen Hauch von Mitleid haben, die mich kurz für eine Sekunde, glaub ich, angeguckt.
00:07:13: Ja, aber das... Ah, das tun wir auch leid.
00:07:16: Nein, aber ansonsten ist gar nichts Aufregendes passiert.
00:07:18: Also, ich hab da... Also, jetzt nicht so was, so Gossip-Mäßig, was wir austraten könnten.
00:07:22: Ich hab ein paar sehr schöne Menschen gesehen.
00:07:24: Also, so gut aus Hände Männern,
00:07:25: als so gut aus meine Frauen.
00:07:27: Gossip, Gossip, nee, bis auf das, dass ich so hart gebombt hab einmal.
00:07:31: Nö, ansonsten war cool.
00:07:33: Ja.
00:07:33: Ja.
00:07:34: Und wir haben einen guten Ruf bei Paulin, glaub ich.
00:07:36: Ja,
00:07:36: die Leute mögen uns.
00:07:37: Überraschend.
00:07:37: Ja.
00:07:38: Die kannten uns.
00:07:39: Ja.
00:07:40: Dich als die Co-Host.
00:07:41: Ja, also, nein, die kannten mich nicht als die Co-Host, sondern als die Co-Host.
00:07:47: Okay,
00:07:48: wir fanden es schön.
00:07:49: Gabs preisinnig, gabs nicht.
00:07:50: Nee, aber ein Gudi-Bag.
00:07:51: Ein
00:07:51: Gudi-Bag, ja, da war aber auch... Da waren... Das sind ja gar keine Sachen für mich gewesen.
00:07:55: Wieso?
00:07:55: Was will ich denn mit
00:07:56: denen?
00:07:56: Wolltest du keinen Lippen beisammen, oder?
00:07:58: Nee,
00:07:58: ganz sicher nicht.
00:07:59: Oder eine Kerze?
00:08:00: Dann hast du es doch rum, man.
00:08:00: Eben,
00:08:01: nein, nichts von den Sachen.
00:08:02: Was?
00:08:02: Das einzige, was ich gebraucht habe, war die Tiktrax.
00:08:05: Die kam mir gerade recht.
00:08:07: So ein Mundkoli oder was?
00:08:08: Nee,
00:08:08: ich habe ja nachher noch jemanden getroffen und dann wollte ich frisch aus dem Mund riechen.
00:08:12: Hättest du doch gleich dein vielleicht Eier geben können?
00:08:14: Die hat
00:08:14: er auch geraucht.
00:08:15: Nee, ich meine irgendwas aus diesem Gulli-Bag.
00:08:18: Habe ich?
00:08:19: Ich habe ja was angedreht.
00:08:20: Ah, die Augenpads wollte sie haben.
00:08:22: Ah.
00:08:22: Die zum Auflegen.
00:08:24: Siehst du mal?
00:08:24: Ja.
00:08:25: Also, es hat sich ausgezahlt.
00:08:26: Stimmt.
00:08:27: Also, jetzt haben wir euch wirklich, das war sehr interessant.
00:08:30: Das war interessant.
00:08:31: Ich hoffe, das schneidet Jo nicht so sehr runter.
00:08:33: Jo war auch da.
00:08:33: Jo hat sich auch gut geschlagen auf dem Parkett.
00:08:35: Unser Prozent.
00:08:35: Der hat sich gut geschlagen.
00:08:37: Und die Claudia hat ihn auch überhaupt nicht bloß gestellt, immer, als sie gesagt hat, so, ja, der ist jetzt zwölf.
00:08:41: Das hast du gesagt gestern.
00:08:42: Das ist wirklich...
00:08:42: für das mindestens
00:08:43: zu drei Leuten hast du gesagt, er ist zwölf.
00:08:45: Nein, das stimmt nicht.
00:08:46: Doch,
00:08:46: ich habe das mehr verkehrt.
00:08:47: Du lügst, das stimmt nicht.
00:08:48: Ich habe das nur ein einziges Mal gesagt.
00:08:49: Form Kidstock.
00:08:51: Und da wollte ich das gerade sagen... Hab es dann aber nicht gemacht, weil ich dachte, nee, ich werde das an der Stelle nicht machen.
00:08:56: Und dann sagst du, der ist ja nur zehn oder acht, zwölf oder vierzehn.
00:09:02: Und dann hab ich nur gesagt, ich hab nichts
00:09:04: gesagt.
00:09:04: Okay, woher kommt es, dass du das sagst?
00:09:06: Wer hat das
00:09:07: zuerst gesagt?
00:09:07: Ich hab das gestern einmal gesagt, aber hier in dem Büroraum, wo Safe ist, nicht vorm Kids-Doc und seinem Kompagnon und bei einem riesigen Sommerparty.
00:09:15: Das ist sein
00:09:16: Kompagnon.
00:09:16: Da haben wir das sicher aber vorhin.
00:09:19: Das ist
00:09:19: sein Kost.
00:09:23: Okay,
00:09:23: jetzt reicht's.
00:09:24: Wie soll ich
00:09:24: mir übrigens mal die Namen sagen von Leuten, ne?
00:09:26: Also wir könnten die auch mal beim Namen nennen, aber gut.
00:09:28: Ja, ne, haben wir jetzt.
00:09:29: Der Kids-Dog bringt ihm mehr als den Namen.
00:09:32: Mit dem Kids-Dog werde ich eine Krossprobe machen, sobald ich nämlich meinen Buch raushab, schicke ich dem ein.
00:09:36: Kinderbuch.
00:09:36: Ein Kinderbuch.
00:09:37: Ich komme im September meinen Kinderbuch.
00:09:39: Ja, ich werde das dann lesen.
00:09:40: Echt?
00:09:41: Die Protagonistin sieht aus wie du.
00:09:42: Wir haben eine starke weibliche Protagonistin mit Dunkelhaben.
00:09:45: Also, das werde ich noch oft hießen, das Buch.
00:09:47: So, weiter geht's.
00:09:48: Da freue ich mich ja jetzt schon.
00:09:50: Du bist voll fies, Mann.
00:09:52: Lass mal anfangen.
00:09:54: Jetzt will ich nicht mehr.
00:09:56: Dann gib mir den Rechner, ich mach.
00:09:58: Ja,
00:09:58: du hast die letzte Folge so toll gemacht.
00:10:00: Das ist toll gemacht.
00:10:02: Und jetzt hoffe ich, dass ich heute auch, ich glaub, ich hab die Folge, ist anders.
00:10:06: Das ist unser zehnter Fall in der unschuldigen Knaststaffel.
00:10:09: Der heutige Fall ist so ein Brett und ich hab mich echt, ich hab mich wie so oft dafür entschieden, weil ich auch finde, es ist eine Achterbahn.
00:10:16: Fahrt der Gefühle, wenn man die Fakten zu kriegt.
00:10:18: Wie bei deinem letzten Fall, wo du so erst okay, wenn man so und so macht, dann hat man eine Meinung und dann geht es so ein bisschen weg.
00:10:24: Wir reden heute von einer in Berlin geborenen Frau, die ist also hier geboren, die aber seit ihrem ersten Lebensjahr schon in USA lebt.
00:10:30: Also Soldatenkind, deutsche Mutter.
00:10:33: Und ihr Name ist Deborah Mielke.
00:10:36: Und das hier ist ein unglaublich spannender Fall.
00:10:38: Also, pass auf.
00:10:39: Alles findet in Arizona statt.
00:10:42: Arizona ist ein Bundesstaat in den USA, in dem es Thermometer im Sommer, also gerade in Phoenix, wo wir unterwegs sind, über vierzig Grad klettert.
00:10:50: Also es ist unmenschlich.
00:10:52: So, wer sich das leisten kann, ist auch immer diese drei Sommermonate gar nicht in Phoenix.
00:10:56: Du gehst dann irgendwo anders hin.
00:10:58: Wüsten und Steppen bilden so die Landschaft des ganzen Bundesstaates und das Motto lautet Dietart Deus.
00:11:05: was Lateinisch ist und was ich immer faszinierend finde.
00:11:07: Ich weiß nicht, ob viele dort Lateine sprechen.
00:11:09: Dietas.
00:11:10: Dietat Deus.
00:11:12: Gott bereichert.
00:11:15: Und das sagt schon ein bisschen was aus über die Gegend, wo wir sind.
00:11:18: Also ja, es macht mich schon mal misstrauisch, wenn Gott im Ding vorkommt, so im Staatsmotto.
00:11:25: Die meisten Informationen, die ich habe, kommen aus dem Buch, ein geraubtes Leben von Jana Bomersbach, das zusammen mit Deborah Milke entstanden ist.
00:11:34: Das Buch hat sich super gut gelesen, deswegen auch hier der Plug.
00:11:36: Es hat mir echt ein paar Sachen erklärt, die ich davor aus Zeitungsberichten nicht so verstanden habe, weil wenn man ihn aus den Zeitungsberichten so ließ, dann erklärt sich manches nicht.
00:11:46: Das Buch selber habe ich in drei Tagen durchgelesen, so es ist ein über vierhundert Seiten Welt, und ich hatte das in Sarajevo dabei und habe echt jede freie Minute, wo ich nicht in der Stadt war oder so, habe ich dann vom Klo bis abends vom Einschlafen bis beim Frühstücken, habe ich immer so dieses Buch gelesen, weil erstens Zeit zweitens ist es einfach kass und im Flugzeug habe ich dann auch.
00:12:04: im Flugzeug schlafe ich nochmal immer.
00:12:05: In dem Moment, wo die Motor anmachen,
00:12:07: schlafe ich so, ey.
00:12:09: Ja, ich weiß gar nicht, ob ... Das kommt, weil meine Mama hat mich früher, wenn ich keine Ruhe geben wollte als Baby, hat die mich immer ... Im
00:12:15: Flugzeug gesetzt.
00:12:16: ...
00:12:16: ins Auto.
00:12:18: Und den Motor hat laufen lassen, so.
00:12:20: Das hast du früher noch einmal im Blog oder zweimal im Blog, und dann war ich einfach nicht eingeschlafen.
00:12:24: Und danke, Mama, weil das ist halt heute noch so.
00:12:25: Du setzt mich in den Auto nicht.
00:12:27: Ein Flugzeug ist ja nur noch motoriger.
00:12:29: Also, ich schlafe sofort ein, wenn das Ding anfängt zu wackeln bis hin.
00:12:32: Bist
00:12:32: du quasi abgerichtet?
00:12:34: Hier Pavlovsch Reflex.
00:12:37: Und ... Dieses Buch hat mich aber wach gehalten.
00:12:40: Hin und zurück und dann kannst du stelle vor so eine Szene irgendwie.
00:12:43: Pollux liest, liest, liest und plötzlich haut er auf die Arme lehnen.
00:12:46: Verdammt, das gibt es doch gar nicht.
00:12:48: Und alle schauen mich so an, so, nein, nein, das hat mit dem Buch zu tun.
00:12:52: So, das ist mir wirklich ein paar mal passiert, dass ich laut ausgerufen habe, wie ich es nicht fassen kann.
00:12:56: Und heute fangen wir jetzt mal mittendrin an.
00:12:58: Und dafür brauche ich deine Vorstellungskraft.
00:13:01: Und was du dir vorstellen sollst, ist natürlich übel.
00:13:04: Wir machen eine Pollux- Traumreise, die enden immer böse.
00:13:07: Stelle vor, du bist ne Mama.
00:13:09: Und dein vierjähriger Junge ist mit einem Bekannten ins Einkaufszentrum gegangen.
00:13:15: Dort wollen sie den Weihnachtsmann sehen.
00:13:17: Du hast ein bisschen länger geschlafen in dem Tag, den Weihnachtsmann soll ich mittags da sein, ihr wollt euch später wieder treffen.
00:13:22: Es ist Dezember und die beiden sind jetzt schon ein paar Stunden weg, als das Telefon klingelt.
00:13:29: Und am Telefon ist dein Bekanter und er sagt, dass er deinen Jungen im Einkaufszentrum aus den Augen verloren hat.
00:13:35: Oh Gott.
00:13:35: Er sagt, er findet ihn nicht und er steht hier mit dem Sicherheitsdienst.
00:13:39: Sie suchen gerade alles ab.
00:13:42: Alter.
00:13:43: Bam.
00:13:44: Ich will, dass wir uns da gut rein denken.
00:13:47: Ich will, dass wir fühlen, was es bedeutet.
00:13:50: Denn genau das ist es, was am zweiten Dezember, neunzehnundneunundachtzig, passiert.
00:13:54: Und wie sich Deborah Mielke jetzt verhält, wird in den nächsten Jahren auch immer wieder Gegenstand von Diskussionen sein.
00:14:03: Was machst du jetzt?
00:14:05: Polizei rufen und dahin fallen.
00:14:09: Kann ich verstehen.
00:14:10: Auch jeder für sich noch mal überlegen, was macht man.
00:14:13: Ich weiß noch, dass ich meinen kleinen Bruder mal verloren habe auf dem Spielplatz.
00:14:17: Also der ist halt weggelaufen.
00:14:19: Und ich weiß auch noch, was ich damals gemacht habe.
00:14:20: Ey, da war ein Mädchen, die Karo.
00:14:23: Die Karo hatte eine Narbe auf der Wange.
00:14:24: Die war voll hübsch, aber die hatte so volle große Narbe auf der Wange.
00:14:27: Und die hat geflucht wie ein Mann auch.
00:14:29: Und dann haben die mich, ich war ja auch noch jung, und dann die so, ey, komm mal mit, komm mal mit, ich zeig dir was.
00:14:33: Und dann hat die mich so festgehalten, die war so zwei, drei Jahre älter und hat mir einen Knutschleck verpasst.
00:14:37: Wow.
00:14:37: Und ich so, wuh, da, da.
00:14:38: Und dann bin ich wieder so zum Spielplatz zurück und mein Bruder ist weg.
00:14:43: Und du hast noch diesen Knutschleck dran so, als beweis dessen, dass du nicht gut aufgepasst und so weißt schon.
00:14:48: Und ich sag, dieser Moment war ich, das war krass.
00:14:51: Ja.
00:14:52: Dann allen A, X, U, B, S, N, A, kann dir schauen.
00:14:54: Und dann alle, jeder sucht so bisschen und aber... Dann lauf auf dem Weg nach Richtung, nach Hause schon so, hab ich ihn dann an der Hand von der Frau laufen sehen.
00:15:03: Die hat halt gesagt, wo wohnst du, weißt du das?
00:15:05: Und hat den wollte den zurückbringen, weil er war noch voll klein halt.
00:15:07: Oh Gott.
00:15:09: Ja, dieses Gefühl, den dann wieder zu haben.
00:15:11: Aber in der Situation sind wir.
00:15:13: Deborah ruft zuerst ihren Vater an.
00:15:16: Und ich find, für mich ist es ein vollkommen... Also in Ordnung, Anruf.
00:15:24: Man musste zu sagen, Vater war vor bei der Armee und arbeitet zu dem Zeitpunkt als Gefängniswörter.
00:15:30: Also ist jemand, der Uniform trägt.
00:15:32: Und sie hat kein gutes Verhältnis mit ihrem Vater.
00:15:35: Deswegen ist es ein bisschen weird, so dass sie ein Vater anruft, aber auf der anderen Seite auch wieder nichts.
00:15:41: Ich finde das nicht verwerflich.
00:15:43: Wie sollte
00:15:44: das auch verwerflich sein?
00:15:45: Na ja, gut.
00:15:46: Du hast gesagt, du ruft zuerst die Polizei an.
00:15:49: Das ist das sagen die Leute, das haben die Leute zu mir gesagt.
00:15:51: Aber das Ding ist halt auch, ich glaube, wann spielt das?
00:15:54: Ehm, neunundachtzig.
00:15:55: Ja, da kann man ja nicht mit dem Handy, ich hätte halt, ich hätte erst die Polizei angerufen und wäre dann ins Auto gestiegen, um da hinzufahren und hätte auf dem Weg wahrscheinlich meine Mutter angerufen.
00:16:02: Vom
00:16:02: Handy aus, genau.
00:16:03: Das ging ja damals nicht.
00:16:04: Das müssen wir jetzt alle ganz klar verstehen.
00:16:06: Handys?
00:16:06: Nein, also auch überhaupt nicht.
00:16:08: Kein Mobiltelefon, kein nichts.
00:16:10: Ich glaube, gerade mal bei irgendwelchen reichen Leuten Autotelefonen.
00:16:12: Also, das könnt ihr vergessen, ja?
00:16:14: Ihr müsst am Festnet sein, wenn ihr telefonieren wollt von unterwegs, könnt ihr nicht die Pulse heirufen, nichts.
00:16:21: Die Impulse, weil sie auch im Buch so, ey, ich hab' beraten mit meinem Vater, normal, nicht so.
00:16:26: Wir haben schlechten, aber in dem Moment war das der, der mir eingefallen ist.
00:16:29: Und das finde ich krass, und das finde ich nicht verwerflich.
00:16:32: Viele Leute haben sie dafür, da ging's schon los.
00:16:34: Gehen wir kurz rein, wer der Brown Milk ist.
00:16:36: Die ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeitpunkt, der ist zu dem Zeit.
00:16:43: Und sie ist faktisch eine Erleinerziehende,
00:16:44: Mann.
00:16:44: Ihr Sohn ist der
00:16:45: vierjährige Christopher Conan Milke.
00:16:46: Wow.
00:16:46: Ja, für zweite Name ist Conan.
00:16:48: Geil, der Baba.
00:16:49: Und original nach Conan, dem Baba.
00:16:51: Und das hat er seinem Vater, Marc, Milke zu verdanken.
00:16:54: Und zu Marc, kommen wir gleich noch, weil da interessiert mich sehr deine Meinung.
00:16:58: Da
00:16:59: ist hemen.
00:17:00: Nee, aber fass auf, Marc, also wenn Marc gestern noch auf der Party gegangen gewesen wäre, wärst du nicht alleine nach Hause.
00:17:05: Was?
00:17:06: Wieso?
00:17:07: Nein, fahr dich mal.
00:17:09: Bleiben, vielleicht war es auch nur ein Gag.
00:17:11: Bleiben wir...
00:17:12: Natürlich war es hoffentlich ein Gag.
00:17:13: Nein, guter Typ.
00:17:14: Bleiben wir kurz per der... Oh,
00:17:15: bestimmt, weil das so ein Psycho-Arsch ist, dass du mich gleich mit dem wieder siehst in meinem schlechten Männergeschmack.
00:17:20: Ich
00:17:20: kann nur hier Staffelfinale von Liebe im Knast.
00:17:24: Entschuldigung.
00:17:24: Kann
00:17:24: ich nur immer sagen, da hast du original den allerübelsten Gewinn.
00:17:28: Ja, aber... Das kommt dir auch immer drauf an.
00:17:30: Ich finde ich ja, meine Auswahl relativ so gelegt, dass es klar war, dass du dich für die Frau schon entscheidest.
00:17:35: Du hast mir auch nicht geholfen, du hast mir auch mit deinen Tipps wirklich mich in die Richtung von dem Oberarschloch gelingt.
00:17:41: Ja, zur Erklärung ging
00:17:42: die Klavier.
00:17:42: Und das gab nur drei Arschlöcher, muss man auch mal sagen.
00:17:44: Genau,
00:17:44: von drei Arschlöchern, dann ist
00:17:46: Oberarschloch zu finden,
00:17:46: ist schon stabil.
00:17:49: Ihr Vater auf jeden Fall war Soldat, also nicht Claudis' Vater, sondern Debra's Vater.
00:17:53: Die Mutter, wie gesagt, Deutsche und diese kleine Familie ist zurück in die USA gereist, als Debra ein Jahr alt war.
00:17:59: Von dort an hat sie auch in den USA gelebt und sie hat eine jüngere Schwester namens Sandy.
00:18:04: Die Familiengeschichte ist nicht ganz einfach.
00:18:05: Der Vater Richard Sadeig ist Alkoholiker.
00:18:09: Der ist jetzt nicht wirklich gewalttätig für das, wie wir, was für Väter wir hier schon hatten, aber er ist autoritär und er hat so eine wichtig-tourische Art.
00:18:18: So dieses, er weiß es am besten.
00:18:22: Er weiß auch am besten, was für seine Töchter.
00:18:23: Er weiß am besten, was für alle am besten ist.
00:18:24: Und dann noch als Besoffener, ich kenne diesen Typ und das gefällt mir nicht.
00:18:29: Nach der Rückkehr in die USA, wie gesagt, verlässt er das Militär und wird Gefängniswärter.
00:18:33: So, ohne jetzt, aber das ganze Bild ist mir schon recht unsympathisch.
00:18:38: Du bist ein Alkoholiker, der aus dem Militär zum Gefängnis wechselt und ein schlechtes Verhältnis zu seinen Töchtern hat.
00:18:47: Aber vielleicht war die Zeit da auch so traumatisierend, dass er deshalb zum Alkohol ...
00:18:50: Was für eine Zeit, die Falle der Berliner Mauer?
00:18:52: Nee, aber vielleicht war der ja auch in irgendwelchen anderen...
00:18:54: Hab ich das gehört?
00:18:55: Er war in Deutschland stationiert, das weiß ich nicht.
00:18:57: Ich hab nie gehört, dass er in Vietnam war oder so.
00:18:59: Könnte natürlich sein.
00:19:01: Wobei... Könnte natürlich sein, hab ich aber nie gehört.
00:19:04: Also stationiert in den USA... Äh, in Deutschland.
00:19:08: Es war ja auch die Zeit zu dem Vietnam-Krieg.
00:19:10: Also wahrscheinlich hat er Glück gehabt.
00:19:12: Nein, muss ja auch irgendwelche Hamburg nicht gekämpft werden.
00:19:15: Als sie vierzehn ist, lassen sich die Eltern scheiden.
00:19:18: Ihr Vater heiratet erneut und kümmert sich, und das haben wir schon auch, das kenne ich auch aus meinem eigenen Leben sogar, kümmert sich jetzt kaum noch um die beiden eigenen Töchter aus vorheriger Ehe, sondern jetzt die anderen Kids, die die andere hatte, das sind jetzt seine Kinder so.
00:19:30: Habe ich immer wieder, auch in der Familie, immer wieder, dass Männer, wenn die sich scheiden lassen,
00:19:36: sich von den Kindern mitscheiden lassen.
00:19:37: Kinder
00:19:38: weglassen und dann, wenn die andere neue hat, sind das jetzt die Töchter, denen zahlen sie jetzt den Führerschein, denen zahlen sie,
00:19:43: finde ich, das sind die
00:19:44: alten Töchtern so.
00:19:46: Werden
00:19:46: richtigen vor allem.
00:19:47: Na ja, gut.
00:19:48: Deborah ist eine relativ brave Teenagerin, die ist vor allem fleißig.
00:19:51: Die hat schon zwei Jobs.
00:19:53: Als Teenager macht sie schon Nebenjobs.
00:19:55: So hier, Kellnern, da, Zeitungen, da.
00:19:57: Die ist immer sehr fleißig.
00:19:59: Das Verhältnis zur Mutter ist nicht ganz einfach.
00:20:03: Mutter-Tochter-Verhältnis kann ich mir vorstellen.
00:20:04: Nach der Scheidung ist es immer ein bisschen gespannt.
00:20:07: Sandy hat ein sehr schlechtes Verhältnis zu Mutter, hat große Probleme, stielt, nimmt Drogen, ist die kleine Schwester, fühlt sich immer so ein bisschen zurückgesetzt.
00:20:14: Es kommt auch im Buch.
00:20:15: Da sind auch Briefe von ihr drin und so kommt es immer so ein bisschen raus.
00:20:18: Sie fühlt sich ... Ja, Deborah ist immer schöner gewesen.
00:20:21: Deborah ist immer klüger gewesen.
00:20:22: Es wurde immer besser behandelt.
00:20:23: Es ist ein bisschen so eine Nummer.
00:20:25: Zeitweise schickt man sie deswegen sogar zu ihrem Vater Richard, mit dem sie dann ... besser klar kommt.
00:20:29: Klingt alles klassisch, kann man alles irgendwie fühlen.
00:20:32: Das Verhältnis zur Schwester, wie gesagt, zur älteren Schwester ist nicht gut.
00:20:36: Sandy löst sich auch als Erste von der Mutter.
00:20:38: Die Mutter ist so ein bisschen schwer auszurechnen.
00:20:40: Für mich, ich glaube, sie verstehen zu können, sie ist aber, es ist keine, es ist nicht einfach, Menschen zu beschreiben so.
00:20:47: Also auf der einen Seite versucht sie alleine, sie eine Mutter zu sein, auf der anderen Seite reist sie zurück nach Deutschland, als die Töchter Achtzehn sind.
00:20:54: Reißt zurück, reißt,
00:20:55: die geht wieder zurück.
00:20:57: Und lässt die Töchter auch dar, stellt sie vor die Wahl, entweder ihr kommt mit oder bleibt da.
00:21:00: Das ist auch so eine Sache, die jetzt zum Beispiel, ich glaube viele Menschen machen oder um sich, es ist ja auch in Ordnung auf eine gewisse Art, aber ich aus meiner Familie könnte es mir jetzt so nicht, also meine Mutter hätte mich nicht, die wollte immer, glaube ich, dann doch näher bei mir sein in dem Alter noch.
00:21:17: Aber ja, ich hab keine Ahnung, wenn man so lange weg ist, vielleicht wünscht man sich dann auch im Alter wieder selber bei seinen Brötseln zu sein.
00:21:22: Ja, und deinen Ex-Mann ist ein Arschloch, die Dinge scheitern.
00:21:24: Dann hat sie auch
00:21:25: noch ein schlechtes Wildnis zu ihren Kindern anscheinend gehabt.
00:21:28: Zumindest so.
00:21:28: Zu kleinen.
00:21:29: Dann
00:21:29: ist Sandy auf jeden Fall.
00:21:30: Und Sandy fragt auch immer immer nach Geld.
00:21:33: Zeitlebens lässt sie sich auch noch Geld von der Mutter schicken und vom Vater.
00:21:37: Aber sie ist die Tochter, die sie eben in Richtung Vater orientiert.
00:21:40: Und der lässt kein gutes Haar in seiner Ex-Frau.
00:21:43: Das ist auch immer scheiße.
00:21:44: Wenn man Kids hat, bei einer Scheidung, wenn dann ... Ein Ehepartner so super schlecht über den anderen die ganze Zeit redet.
00:21:50: Haben wir auch schon Familienaufstellungen gemacht von Klienten, die wir betreut haben.
00:21:54: Leute macht das nicht.
00:21:56: Weil was ihr damit tut, auch wenn ihr Hass auf den Vater oder auf die Mutter habt.
00:22:01: Selbst wenn das Kind es nicht zeigt.
00:22:03: Der Vater oder die Mutter ist ein Teil dieses Kindes.
00:22:06: Und in dem Moment wo ihr den Vater oder die Mutter schlecht... redet, redet ihr einen Teil des Kindes schlecht.
00:22:11: Und das mag, wie jemand wie ich, hätte das nie gezeigt, aber man hört es trotzdem.
00:22:16: Es ist verletzend.
00:22:17: Es
00:22:17: ist auf eine gewisse Art verletzend.
00:22:19: Und deswegen muss man sich da wirklich, wenn es irgendwie geht, sehr zurückhalten.
00:22:24: Deborah ist jetzt auch kein Kind von Trauigkeit.
00:22:27: Die ist vor allem hübsch und jung und blond und in den USA unterwegs und lebt ihr Leben so Mitte der Achtziger.
00:22:36: Sie hat ein bisschen was rebellisches, auch von der Mutter geerbt.
00:22:40: Die Mutter hat jemanden in Berlin kennengelernt, mit dem sie ausgewandert ist, einem Soldaten.
00:22:43: Die hat also auch Abenteuerluster, ist jetzt auch keine Langweilerin.
00:22:47: Eines Abends geht Deborah mit einer Freundin in eine Bikerknipel.
00:22:51: Deborah sagt, sie waren eigentlich vorher eher von der braven Sorte, sie waren noch nie so auf die Art feiert, aber sie wollten einfach mal sehen, was da drin so los ist.
00:23:01: Und in der Bar sind jetzt auch viele wilde Typen, lange Haare, Tattoos.
00:23:06: Und einer davon gefällt dir ganz besonders gut.
00:23:08: Und er sieht eigentlich, die sagt, er sieht gar nicht so bikermäßig aus.
00:23:12: Er hatte schwarze Jeans, Cowboy-Stiefel und ein weißes Muskel-Shirt.
00:23:16: Und wahrscheinlich ist das jetzt Mark, ne?
00:23:18: Fass auf, der war über einst achzig groß, schulterlanges Haar, ein frisch gestotzer Schnurrbart und dazu braungebrannte Muskeln.
00:23:26: Deborah ist hin und weg.
00:23:27: Und die Beschreibung ist jetzt natürlich für uns heute, obwohl heute passt wieder.
00:23:31: So sehen die ganzen Meisterstudenten aus.
00:23:33: So wollen sie alle aussehen.
00:23:34: Und sie traut sich aber nicht, ihn anzusprechen.
00:23:37: Sie beobachtet ihn nur und er guckt vom Bildertisch und so.
00:23:39: Aber er ist in Begleitung und ich Originalton dieses Buches.
00:23:42: Das ist nicht mein... Er ist in Begleitung einer einiger, großbusiger Frauen.
00:23:47: Und die sahen alle aus, als hätten sie mehr Erfahrung als ich.
00:23:50: Hat sie gesagt, dass sie so... bis dann ihre Warte.
00:23:53: Und Deborah und ihre Freundin tuscheln jetzt über
00:23:55: die Tische.
00:23:55: Du hast auch gesagt, dass du das rausgeschrieben hast.
00:23:57: Ja, ist so
00:23:57: kurz, weil ich so lachen musste.
00:23:59: Und ich dachte jetzt, pass auf.
00:24:00: Dann sind ihre Freundin-Tuscheln so drüber.
00:24:03: Und ihre Freundin ist auch der Meinung, dass er ein echter Hingucker ist.
00:24:06: Jetzt lächelt dieser Tolle Mann auch noch und sie wird rot und so.
00:24:11: Und jetzt frage ich mich, ob das heute, was jetzt kommt, ob das ein legitimer Weg ist, eine Frau anzumachen.
00:24:16: Also, pass auf.
00:24:17: Plötzlich kommt nämlich der Kellner und bringt ihr ein Bier und sagt, es ist von dem Mann am Billertisch.
00:24:22: Und als sie ihn ansieht, bräuchte der hier so zu und zwinkert dabei.
00:24:26: Ist das okay?
00:24:27: Hab ich auch schon erlebt.
00:24:28: Echt?
00:24:28: Ja.
00:24:29: Würde ich aber heute nicht mehr trinken wegen K.O.-Tropfen.
00:24:33: Ah.
00:24:34: Unschuldige Zeiten, man.
00:24:35: Das ist damals verdammt.
00:24:36: Aber sonst davon abgesehen fühlt es... Ich find das so schmeißig und dann schmarke ich noch sehr kleinig aus deinem Bier.
00:24:41: Na
00:24:41: ja, es ist schon nett.
00:24:43: Aber das Problem ist halt... Als ich das mal hatte, da kam ich irgendwie gefühlt nicht wieder raus, weil man dann irgendwie sich so verpflichtet fühlt, weil der ein was gegeben hat.
00:24:51: Also ich bin da jedenfalls leider sehr schnell so.
00:24:54: Ich kann mich dann schlecht abgrenzen und dann, ich meine, ist jetzt nicht so, dass ich den dann kennenlernen wollte, aber ich fühle mich dann schon schlecht, wenn ich dann gar kein Interesse habe, weil das war jetzt natürlich jetzt auch nicht so der schönste Bock im Laden so.
00:25:04: Nicht der Mark?
00:25:05: Nein, das war nicht der Mark.
00:25:06: Das war eher so der Achim.
00:25:09: Oh, ich muss mich hier distanzieren so an.
00:25:11: Alle Achimst, ihr könnt auch gut aussehen.
00:25:14: Ich hoffe, ihr wisst, wie ich meine.
00:25:15: Und na ja, jedenfalls.
00:25:17: Ja, aber an sich finde ich das total schön.
00:25:18: Aber ich finde auch allgemein solche klassischen Sachen.
00:25:21: Würde es in Berlin noch einen Club geben, in dem man in meinem Alter gehen könnte, womit so Telefon mit so, wie heißt es, Tischtelefon, ich würde da sofort hingehen.
00:25:28: Ich finde das total süß.
00:25:29: Fuck,
00:25:29: das ist eine großartige
00:25:29: Idee.
00:25:30: Ja, gibt's doch im Kaffee Käse, aber da sind immer so alte Leute, glaube ich.
00:25:33: Das ist eine gute Idee.
00:25:34: Das
00:25:35: ist eine
00:25:35: geile Idee von Dating, das Schuppen.
00:25:38: Also, sie kriegt auch an dem Tag nicht seine Nummer, weil, ja ... eben diese, diese anderen Frauen und so.
00:25:44: Und sie war sich nicht sicher.
00:25:45: Aber ein paar Tage später... Sie kriegt
00:25:46: nicht seine Nummer.
00:25:47: Ja, sie spricht nicht wirklich mit ihm.
00:25:49: Sie reden nur nebenher, aber sie tauschen nicht Nummern aus.
00:25:51: Auch noch mal.
00:25:52: Es ist ja nicht Handy und so eingeben, sondern damals war er in der Zettel und dann befestigt.
00:25:55: Da war ein bisschen mehr halt.
00:25:57: Kannst auch gleich deine Adresse gegeben damals.
00:25:58: Das war so... ein paar Tage später bekommt sie aber die Nummer von einer Freundin.
00:26:03: Also von ihrer Freundin, die hat irgendwie einen Kontakt gehabt und der hat sich nach ihrer Konnekt.
00:26:09: Und so hat sie die Nummer bekommen.
00:26:10: Als sie sich jetzt treffen, ist er ein Gentleman.
00:26:13: Und vieles passt.
00:26:14: Marc stammt auch von deutschen Einwanderern ab.
00:26:16: Die Eltern sind geschieden, er hat einen Bruder.
00:26:19: Also er ist aber der Jüngere, aber so diese Kombination.
00:26:21: Allein hat sie eine Mutter, zwei Geschwister, einwandere Familie.
00:26:24: Beide kommen sich näher.
00:26:25: Und jetzt fragt er sie schon beim ersten Date, ob sie gerne High ist.
00:26:31: Ach so, ich dachte, High ratten will doch
00:26:33: nicht, was Axel ist.
00:26:33: Nein, ob sie gerne High ist.
00:26:35: Okay, das ist ja eine komische Frage.
00:26:37: Sie verneint es.
00:26:39: entschieden und er antwortet, ich auch nicht.
00:26:43: Und an der Stelle mal, wenn euch das jemand fragt, egal ob ihr um eine Mädchen, dann nicht, weil er das auch nicht tut.
00:26:53: Versteht ihr?
00:26:54: Er fragt es nicht so und wenn er dann nämlich sagt, ah ja, ich auch nicht, er lügt auf jeden Fall.
00:26:59: Als er sagt, nie, hi, lügt er.
00:27:02: Und zwar gewaltig.
00:27:03: Er konsumiert seit der fünften des Kokain-Maths und Alkohol.
00:27:06: Also... zieht durch.
00:27:08: Tja, irgendwie Augen auf bei der Partnerwahl.
00:27:10: Aber das ist auch schwierig, wie du es jetzt gesagt hast.
00:27:12: Ich habe mir immer gedacht, wenn mich das jemand fragt, hat er einen Bezug dazu.
00:27:16: Also davon können wir eigentlich ausgehen, ob das jetzt negativ oder positiv ist.
00:27:19: Aber warum fragst du sowas?
00:27:22: Und ich glaube, vielleicht ist es auch wieder die männliche Seite, weil wenn ich als Mann das frag, dann ist... Ich habe eigentlich keine Angst davor, dass du Drogen nimmst, sondern wenn ich das frag...
00:27:31: Also ich muss gerade überlegen, weil ich würde das so nicht fragen.
00:27:34: Oder weiß ich gar nicht, ich überlege gerade.
00:27:36: Ich glaube, wenn mich das jemand gefragt hat, dann war das immer, dass es vorher darum ging, dass dieserjenige keine Drogen nimmt und mich dann gefragt hat, ob ich denn da offen bin.
00:27:45: Also weißt du, dass man vielleicht aus so einer anderen Position heraus eher fragt.
00:27:48: Ja, okay, dann müssen wir davon weggehen, dann müssen wir das, dann müssen wir, dann müssen wir andere Faktoren erlernen, um sowas zu erkennen.
00:27:55: Die Beine haben sich aber auch...
00:27:56: Wenn du weißt, dass Pulver unter
00:27:57: deinem Haar seid.
00:27:58: Der weiß Pulver aus der Nase ist so, er hat Dinge, ja und er renoviert Vronungen.
00:28:02: Das ist auch rauf, weil ich in der Nacht... Weil sie sich ja in einer zwiedeligen Kneipe kennengelernt haben, kommt das Gespräch auch vor Strafen und Mike sagt, na also, das nicht, ich bin nicht wie die, ich hab nur hier und da mal ein Knöllchen bekommen.
00:28:13: Und das ist die fette Lüge Nummer zwei.
00:28:15: Der hat nämlich schon Haftstrafen hinter sich.
00:28:18: Eins muss man Mark aber lassen.
00:28:19: Der ist ein heilischer Tänzer.
00:28:22: Und als Debraine darauf anspricht... gesteht er ihr, dass er sich hin und wieder als Stripper was dazu verdichtet.
00:28:28: Und spielten sie, jetzt wärst du hin und weg gewesen.
00:28:31: Was für ein Mann.
00:28:32: Das hat ja nicht so ein Fehl gewickelt.
00:28:34: Die Anmache mit dem Bier.
00:28:35: Dann nimmt ihr gar keine Drogen, war kaum mit dem Gesetz zu tun und kann tanzen.
00:28:42: Und er ist so ehrlich und weiß auch noch ein Faktor ist, Debora's Mutter kann ihn nicht leiden.
00:28:47: Auf erster Bild schon, was sie von ihm sieht, so die Lager, die Muskeln und so.
00:28:51: Je mehr die Marmen ihn ablehnen, desto mehr verteidigt ihn Deborah.
00:28:55: So, Klassik.
00:28:56: Eigentlich wollte Deborah jetzt auch aus College gehen.
00:28:59: Das war gerade die Zeit.
00:29:00: Aber da Marc gerade aus seiner Wohnung gekündigt wurde, da ziehen die beiden noch lieber zusammen nach Phoenix.
00:29:05: Und Phoenix, Entschuldigung, da ziehen sie beide nach Phoenix.
00:29:09: Oh yeah, I apologize.
00:29:11: Und das macht es sympathisch.
00:29:13: Und Debra... Und Debra... Sagt Mr.
00:29:16: Gluck Scheiße.
00:29:17: Pass auf.
00:29:17: Und Debra sucht sich einen zweiten Job und ist alles zu finanzieren.
00:29:20: Und geht nicht
00:29:21: aus Kollet.
00:29:21: Nee.
00:29:22: Weißt du, woran man auch noch sieht, dass er ein cooler Dude ist?
00:29:25: Weil er... ähm... teure Karren macht...
00:29:29: Was?
00:29:29: Das ist gut.
00:29:30: Das ist Nahr dran.
00:29:31: Teure Karrenpferd und die aber eigentlich alle wahrscheinlich geklaut sind.
00:29:34: Das
00:29:35: ist Nahr dran.
00:29:36: Er bringt aber seine Haustiere mit in die Wohnung und zwar eine Boa-Konstrikter und eine Vogelspinne.
00:29:41: Also er hat eine Schlange und eine Spinne.
00:29:44: Und das ist voll Metal da, Marc.
00:29:45: Ja, aber...
00:29:45: Finde ich jetzt auch nicht so schlimm.
00:29:47: Hast du in dieses Bild, ey, du bist ein strucksichtiger Stripper
00:29:51: mit einer Schlange.
00:29:52: Ja, das stimmt auch
00:29:54: wieder.
00:29:54: Die eines Autos dazu können wir sehen halt, weißt du?
00:29:57: Debbie's Momfinis zum Kotzen und so.
00:29:59: Sie hat auch mit einem Alkoholik-Arsch zusammengelegt und sie sieht, wer Marc Nielkes.
00:30:03: Sie erkennt Sucht.
00:30:05: Aber warum, das verstehe ich nicht.
00:30:07: Warum geht sie nicht aufs College?
00:30:08: Also warum finanziert sie diesen Typen durch?
00:30:10: Ich verstehe das alles nicht.
00:30:11: Aber es ist halt so, weil er einfach ein guter Tänzer ist.
00:30:13: Die Tochter checkt es immer noch nicht, auch nachdem sie bemerkt, dass er eigentlich jeden Tag trinkt.
00:30:18: Und an der Stelle nochmal kurz einhaken.
00:30:20: Sie hat keine Drogenerfahrung.
00:30:21: Und für sie ist sozusagen dieses Alkoholiker sein, ist das erste, was sie wahrnimmt.
00:30:26: Warum?
00:30:27: Weil Leute mit einem verborgenen Drogenkonsum Alkohol gerne auch mal ausleben in der Öffentlichkeit.
00:30:34: Das ist so, ja, ich trink halt.
00:30:36: Deswegen bin ich, wie ich bin.
00:30:38: Hintenrum konsumieren die Drogen.
00:30:40: Der zieht, der wird die ganz, wenn der Crystal und Cookie jensüchtig ist, dann zieht er jeden Tag.
00:30:44: Das heißt, er konsumiert jeden Tag, aber das Einzige, was er nach außen hin zeigt, ist halt, dass er jeden Tag trinkt.
00:30:49: Deswegen ist er für sie jemand mit einem Alkoholproblem.
00:30:52: Das kriegt sie erst viel später mit, dass er ein massives, noch andere Drogenproblem hat.
00:30:57: Da muss man immer aufpassen, was dann vorgeschoben wird.
00:31:00: Ich habe das oft mit Eltern, die sagen, mein Sohn kifft.
00:31:02: weil das halt irgendwann rauskam und der das dann nicht mehr versteckt und dann halt die bombe rum steht und und und dann die älterne.
00:31:09: ja mein so ein kifft und dann ist der mal der ist dann immer wach die ganze nachts und und und und weil sie es halt selber gar keine droge erfahrung haben.
00:31:15: und dann und ja und er trinkt auch alkohol und so.
00:31:17: und dann ist er mal ganz launisch und in wirklichkeit ist er halt drei tage in frankfurt auf der technopartys
00:31:22: und nimmt kokain und
00:31:23: im kokain exersis volle programm.
00:31:25: also da muss man wirklich wenn man sich nicht auskennt muss man sich informieren um das zu erkennen besser.
00:31:30: Irgendwann kommt es zum Streit, er haut ab, macht was mein Dad immer gemacht hat, rennt in der Kneipe, rennt von Kneipe zu Kneipe, sie sucht ihn, sie findet ihn in einer seiner Lieblingskneipen und dort beleidigt er sie.
00:31:41: Und er beleidigt sie und schreit sie an.
00:31:43: vor allem, sie geht raus, er rennt ihr nach mit einem Billard-Küll und schlägt das Auto kaputt, das die Mutter ihr geschenkt hat.
00:31:50: Und das ist so...
00:31:51: Bitte sag mir, dass sie ihn jetzt rauswirft.
00:31:53: Typischer
00:31:53: Arschlochmove.
00:31:55: Natürlich hat sie ihn jetzt rausgeworfen und jetzt ist auch die Geschichte zu Ende.
00:31:58: Das war der Punkt.
00:32:01: Ich will jetzt nicht mal meinen einen dazu, aber ich kenne solche Nummern.
00:32:04: Ein Loser, der säuft, der dann andere Sachen auch noch kaputt schlägt.
00:32:08: So, weißt du, der dann da noch was kaputt macht?
00:32:10: Von der fleißigen Partnerin, dass sie sich halt erschenkt und er arbeitet und damit sie halt in die Arbeit kommt.
00:32:16: Und er geht von ihrer Kohle saufen und haut dann das Auto kaputt, das sie hat, damit sie in die Arbeit kommt.
00:32:20: An dem Moment erinnert mich auch Debra Milke so ein bisschen an meine Mom.
00:32:24: Ja, bloß meine Mann hat sich dann getrennt.
00:32:26: Am nächsten Morgen kommt er übrigens angekochen und besitzt um Verzeihung.
00:32:30: Ja,
00:32:30: total.
00:32:30: Er fleht, er kann sich an nichts mehr erinnern, er hat einen Blackout, er heult rum und Welcome to Missbrauchsbeziehung, weil sie schreibt im Buch.
00:32:41: dass sie damals dachte, es wäre ihr Fehler gewesen, weil sie ihn ja unter Druck gesetzt hat mit diesem Hinterherfahren und ihm nicht den Abstand gegeben hat.
00:32:49: Das ist der Beginn.
00:32:50: Wenn du als jemand der Gewalt erlebt, egal ob verbal oder gegen Dinge, die dir gehören oder gegen dich selber, denkst du bist selbst daran schuld, ist es in so einer Beziehung eben, ja, das ist so der Beginn dieses Teufelskreis.
00:33:05: Hier geht es von vorne wieder los.
00:33:07: Ich glaube schon, wenn man es anfängt, so rechtfertigen für sich.
00:33:10: Genau.
00:33:10: Oder rechtfertigen.
00:33:11: Das Rechtfertigen ist auch... Hättest
00:33:12: du ja noch nicht mal, dass ich dann Schuld habe, sondern wenn man dafür...
00:33:14: Er war ja betrunken.
00:33:16: Er war ja betrunken.
00:33:17: Und jetzt bin ich ihm noch hinterhergefahren.
00:33:18: Das stimmt doch recht.
00:33:19: Er ist eine Rechtfertigung finden, dann am besten noch sich selber die Schuld geben und dann bist du richtig in der Scheiße.
00:33:24: Als Nächstes kommt dann auch mal eine kleine Ratia bei ihr zu Hause, Marc wird verhaftet, hat von ihrer Wohnung aus Drogen verkauft, während sie in der Arbeit war.
00:33:30: Das
00:33:30: ist doch nicht der Traumtyp.
00:33:32: Ja,
00:33:32: wirklich mein Typ.
00:33:33: Jetzt muss
00:33:33: sie sich halt um die Boa und die Vogelspinnen werden.
00:33:38: Der Bonner hilft ihm, bezahlt die Kaution, begleitet ihn zu Gerichtsterminen, Therapiesitzungen.
00:33:43: Und jetzt pass auf, bei einem der Gerichtstermine, da kommt immer wieder was dazu und er wollte gerade einen Strafmandat bezahlen, wo auch sie ihn hingefahren hat, fragte er sich, ob er ihn heiraten will.
00:33:53: Und sie, weil sie schon mal bei Gericht sind, heiraten sie.
00:33:56: Eine Stimme in ihrem Hinterkopf fragt, hast du nicht eigentlich von einer Hochzeit den Weiß geträumt?
00:34:02: Aber Davy schluckt runter so, sie liebt Marc.
00:34:05: Was kommt das Nächstes?
00:34:07: Sie wird schwanger.
00:34:07: BAM!
00:34:08: Mein nächster Satz, sie wird schwanger.
00:34:10: Und der kleine Christopher wird geboren.
00:34:12: Marc besteht an der Stelle auf den zweiten Namen Conan, wie der Baba, den er aus dem Kino kennt und den er gut findet, den er bewundert, damit auch sein Junge ein starkes Kind wird.
00:34:23: Beste Marc, einfach Conan.
00:34:25: Eine Zeit lang reißt er sich jetzt zusammen, wie es bei solchen Pennern immer ist.
00:34:28: Und irgendwann, als er babysittet und sie früh aus der Arbeit kommt, entdeckt sie ihn im Bad auf dem Bodenliegen des Kindes im Wohnzimmer.
00:34:35: Er auf der Babydecke im Bad mit der Spritzwimmer.
00:34:39: Oh Gott.
00:34:39: Wuhu.
00:34:40: Tod?
00:34:41: Lebt.
00:34:42: Voll drauf zerstört.
00:34:44: Sie ist den ganzen Tag in der Arbeit gewesen, er hätte aufpassen sollen.
00:34:48: Es kommt immer mehr so ein Zeug dazu, es kommt eine On-off-Beziehung und er wird immer, immer toxischer.
00:34:53: So, naja, jetzt ist das Kind auch noch, so jetzt hat er immer, haben solche Typen, haben dann immer, du nimmst nicht mal ein Kind, so was, du bist kein Vater.
00:34:58: Aber sie trennt sich, erst orgt sie, sorgt dafür, dass sie aus Arbeitsstellen fliegt, indem er halt voll zerballert dort ankommt und rumschreit, danach fleht er jedes Mal an, sie zurückzunehmen.
00:35:08: Das ist auch immer das, was ich früher nicht verstanden habe, wenn ich das gesehen habe bei Freundinnen.
00:35:12: Der Typ haut ja eine, irgendwie sie stürmt dann davon und dann nicht so, hey, wieso seid ihr noch mal zusammen?
00:35:17: Und irgendwann hat mir dann eine immer erzählt, so dieses... Wenn ihr nicht da seid oder wenn wir alleine sind, dann ist der auf Knien vor mir und heult.
00:35:25: Der heult und fleht mich an, ihn nicht allein zu lassen, dass ich alles bin, was er hat und so weiter.
00:35:28: Und das sind das wieder, was du dann als Umfeld gar nicht so mitkriegst.
00:35:32: So diese Seite, dieses Erbärmliche.
00:35:34: Du siehst nur die Aggression vielleicht, oder?
00:35:37: Wie gesagt, naja.
00:35:40: In der gleichen Zeit wird ihre Schwester Sandy schwanger.
00:35:42: Die Geschichte ist so, sie hat gehört, dass Debbie schwanger ist und ein Monat drauf war sie schwanger.
00:35:47: Von dem fremden Typen... Da gibt es dann auch später einen Vaterschaftsprozess.
00:35:51: Und jetzt gibt ihr das vor Gericht.
00:35:55: Der eigene Vater, also Richard, sagt gegen Sandy aus.
00:35:59: Er sagt nämlich aus, er hat einen sehr unstehten Lebenswandel.
00:36:03: Ich dachte,
00:36:03: sie war ein Papakind.
00:36:04: Ja,
00:36:05: er ist einfach ein Wichser.
00:36:06: Und jeder könnte der Vater sein.
00:36:08: Otto und Gericht von ihm.
00:36:11: Traumdad.
00:36:11: Ey, die Geschichte wimmelt vor Scheißtypen.
00:36:14: Und jetzt pass auf.
00:36:16: Vater Richard, noch Junkie Mark, sind die Schlimmsten.
00:36:19: So, pass auf was kommt.
00:36:21: Christopher ist verhaltensauffällig, heute würden wir ADHS unterstellen.
00:36:24: Noch eines Abends entdeckt der Brownie Boyle an seinem Hals und es ist Schilddrösen Krebs.
00:36:29: Und tatsächlich nach der OP, nachdem der Tumor entfernt wird, verbessert sich sein Verhalten.
00:36:34: So er ist weniger unstressig.
00:36:36: Das kann tatsächlich anscheinend mit der Schilddröse sogar zusammenhängen.
00:36:39: Das sind ja Hormone.
00:36:40: Genau.
00:36:42: Also hat sich dann verbessert.
00:36:44: Anders als Mark.
00:36:45: Der hält sich nämlich weder an die vereinbarten Besuchszeiten noch an die Drogensabstinenz.
00:36:50: Der verbessert seinen Verhalt nicht.
00:36:53: Er macht Debbie und im Kleinen das Leben schwer, wo er kann.
00:36:55: Und wenn Chris heimkommt von den Besuchszeiten, dann sagt er so Dinge wie, Daddy und seine Freunde, die so komisch sind, die sind gemeint zu mir, die tun mir weh.
00:37:06: Das zieht sich wirklich eine Zeit lang durch,
00:37:08: monatelang
00:37:09: voll.
00:37:10: Deborah kämpft um das alleinige Sorgerecht.
00:37:13: Aber nach einem der überwachten Besuche bringt Mark den Sohn nicht zurück.
00:37:16: Auch Klassiker.
00:37:18: Bringt ihn nicht.
00:37:19: Sie sucht ihn überall und findet ihn schließlich auf einer Drogenparty.
00:37:22: Den Sohn.
00:37:22: Den Sohn und den Vater.
00:37:24: Also der Vater ist irgendwo dicht und der Sohn sitzt halt auf der Couchsort-Fernsehe.
00:37:27: Und sie will ihn nehmen und dort eskaliert die Situation.
00:37:31: Und der Mark greift sie an, schubst sie und schreit so.
00:37:35: Also macht ihr so eine Angst, dass Christoph es sich in die Hosen macht?
00:37:38: während sie ihn halt an der Hand hat und so.
00:37:40: Und sie schafft es zu entkommen.
00:37:42: Und an dem Tag zieht sie aus ihrer Wohnung aus.
00:37:44: Also verschwindet, weil er weiß, wo sie wohnt.
00:37:46: Und er hat gesagt, er bringt sie um uns.
00:37:49: Und um vor Marc sicher zu sein, zieht sie zu einem Bekannten, das eigentlich ursprünglich sogar Sandys Bekannte ist, das ist nicht so wichtig, zu einem Bekannten, mit dem sie eigentlich kein enges Verhältnis hat.
00:37:59: Und der Typ heißt Jim Steyers.
00:38:02: Und Jim Steyers ist eigentlich auf dem ersten Blick ... Ein zwei Meter großer Vietnam-Kriegs-Veteran.
00:38:08: Hier haben wir jemanden, der im Vietnam-Krieg war.
00:38:11: Und er hat ein bisschen eine Schraube locker.
00:38:12: Er gilt als wunderlich.
00:38:14: Aber er kann sie beschützen.
00:38:15: Und die ganze Nachbarschaft, in der er wohnt, sagt, er ist ein netter Typ.
00:38:18: Er ist ein guter Typ.
00:38:19: Er hat Baby-Gesitted sogar.
00:38:22: Er hat eine eigene kleine Tochter.
00:38:24: Und er verspricht ihr, dass er bei ihr in Sicherheit sein will.
00:38:28: Das ist einer, der den Markt zum Frühstück frisst.
00:38:30: Der ist nicht einer, der schreit, sondern der war im Vietnam-Krieg.
00:38:33: Jim.
00:38:35: Steyers war früher auch in ihre Schwester verliebt.
00:38:37: Und die sind sich ja so ein bisschen ähnlicher.
00:38:39: Sie ist die kleine Schwester, sie klaren das aus, aber sie sind sich schon ähnlich.
00:38:42: Und er war in Sandy verliebt, die hat die Liebe nicht erwidert.
00:38:46: Und jetzt, wo Debbie bei ihm einzieht, entwickeln sich so diese romantischen Gefühle ein bisschen für Debbie auch.
00:38:53: Die merkt es auch, sie sagt, sie hat es immer gespürt, wenn Männer ihr näher kommen wollten.
00:38:57: Und als sie mal gesagt hat, dass das nicht passieren wird, weil sie halt gerade nicht auf dem Film ist, hat ihre Ex-Persuption zu bringen, akzeptiert hat es.
00:39:04: und sagt auch, sie ist vollkommen happy, damit Freunde mit ihr zu bleiben sind.
00:39:07: Und er wird nicht mehr aufdringlich sein oder so was.
00:39:10: Und Jim ist der Mann, der sie am zweiten Dezember anruft.
00:39:14: Und ihr sagt, dass Christopher verschwunden ist.
00:39:19: Wir haben jetzt sehr, sehr viel über Debra schon gehört.
00:39:21: Das Buch hat, wie gesagt, über vierhundert Seiten.
00:39:22: Und ich könnte stundenlang über diese Beziehung zu Marc reden.
00:39:26: Und wie krass ist es, dass Frauen mit Scheißvätern sich oft auch Scheißmänner suchen so.
00:39:30: Aber wir müssen weiter.
00:39:33: Wir haben darüber gesprochen, was wir tun würden, wenn wir diesen Arnhof bekommen.
00:39:37: Deborah, wie gesagt, hat in dem Moment ihren Vater angerufen.
00:39:40: Jetzt kennen wir den Vater auch, das ist immer noch seltsam, aber auch wieder nicht so.
00:39:46: Es ist komisch, dass sie als erstes diesen Impuls empfindet, aber ich finde es jetzt nicht
00:39:50: merkwürdig,
00:39:50: verwerflich oder
00:39:52: so.
00:39:54: Was sagst du als Vater?
00:39:55: Bleib cool, es wird schon, kleine Jungs laufen weg, du bist auch weggelaufen.
00:39:59: Es gibt dieses Alter, wo die einfach vorwärts laufen, so der ist vier, so man kann sein.
00:40:02: Aber wir finden den.
00:40:04: Gib noch eine halbe Stunde und dann, wenn du bist da nicht zuhörst, ruft die Polizei.
00:40:09: Die halbe Stunde sitzt sie zu Hause, past hin und her, wartet halt auf Jims Anruf wieder, kommt nicht, ruft die Polizei.
00:40:15: Sie sagt auch dazu, ihr Sohn kennt die Telefonnummer.
00:40:20: Wir haben das geübt, er weiß seine Telefonnummer, das ist eine der Gründe, warum sie diese halbe Stunde nicht losfährt, sondern sagt, ich warte auf seinen Anruf.
00:40:28: Jetzt kommen immer mehr Polizisten dazu, die suchen geht los, Polizei wird eingeschaltet und sie bleibt zu Hause und immer öfter kommen Polizisten und fragen gleiche Fragen, immer andere Korps kommen und sagen so Fragen, wann hast du Christus letztes Mal gesehen?
00:40:42: Woher kennen Sie Jim Steyers?
00:40:44: Kennen Sie einen Mann namens Roger Scott?
00:40:47: Und das ist ein Freund von Jim Steyers, den sie nie leiden konnte, ein anderer Alkoholiker, das ist auch keine gute Gegend, wo sie wohnt, halt so ein Typ, der da auch immer rumhängt, Nachbarn kommen, die gleich alte Kinder haben, kriegen das mit, kommen zur Unterstützung, ihre Schwester ruft die ganze Zeit an von irgendwo.
00:41:02: Und was jetzt passiert, irgendwann, sie sagt so, irgendwann hat mir dann der erste ein Drink gegeben, hat gesagt, Mensch, trink doch mal was.
00:41:08: Und dann irgendwann noch mal ein paar Stunden später so, hat mir dann jemand gesagt, ey, nimm doch eine Schlaftabelle, leg dich eine Stunde hin, jetzt passiert hier nichts.
00:41:14: Wir sind hier, wir hören das Telefon.
00:41:16: Und das wird man hier sehr, sehr schlecht auslegen.
00:41:21: Weil man sagt, wie kannst du trinken, wenn dein Kind weg ist?
00:41:24: Wie kannst du nicht sofort ins Einkaufszentrum fahren?
00:41:27: Und das war auch das, was du gesagt hast.
00:41:30: Obwohl ich nicht wusste natürlich, dass der kleine die Nummer kennt.
00:41:34: Aber ich glaube, ich hätte dann eher, ich meine, das ist ja eine Ausnahmesituation.
00:41:38: Da denkt man ja gar nicht so, da handelt man einfach irgendwie impulsiv.
00:41:42: Aber es wäre natürlich vielleicht besser gewesen, in Nachbarin zu klingeln und zu fragen, hey, kannst du?
00:41:46: Die waren zu fünf bei ihr in der Wohnung.
00:41:47: Also die waren alle da, das war die Bullen, die Tür ist so offen.
00:41:50: Aber schon vorher zu sagen, ey, guck mal, ich... Kannst du hier bleiben, falls er anruft?
00:41:53: Ich fahre ins Einkaufszentrum.
00:41:54: Und sie hat gesagt, ich will nicht jetzt fahren eine halbe Stunde und dann wieder kein Telefon, sondern ich wollte jetzt diese halbe Stunde warten an die Polizei anrufen.
00:42:00: Und dann kam aber schon, dann waren schon Menschen da, und die sagen ja dann auch so irgendwas.
00:42:06: Und du bist, wie du schon sagst, also ich lege, es ist so schwierig.
00:42:09: Ich wäre sofort ins Einkaufszentrum gefahren.
00:42:12: Weil ich mir denke, aber auf der anderen Seite, ist das richtig?
00:42:16: Dann hätten sie gesagt, warum wartest du nicht zu Hause?
00:42:18: Vielleicht hat der Kleiner angerufen, wissen wir jetzt nicht.
00:42:21: Und sie sagt auch, ich wollte auch nicht, dass wenn er anruft und irgendwie tatsächlich sich verlaufen hat oder so.
00:42:25: Und dann ruft er an und dann ist eine andere Stimme dran.
00:42:28: Und dann legt er sofort wieder auf.
00:42:30: Ich wollte, dass er mich hört, wenn er anruft.
00:42:34: Erst am nächsten Mittag fährt sie jetzt zu ihrem Vater und ihrer Schwester.
00:42:38: Die gesagt haben, komm zu uns.
00:42:41: Da ist zu Hause ist jemand, der geht ans Telefon.
00:42:43: Das sind jetzt... ...sechs und dreißig Stunden oder was oder vierundzwanzig Stunden, komm zu uns.
00:42:48: Auch das würde richtig schlecht.
00:42:51: ausgelegt, aber wenn man das Buch glauben kann, dann hat man sie regelrecht überredet und ich kann mir das vorstellen, das kommt zu uns jetzt erst mal, bleibt so, vielleicht auch der Vater schon.
00:43:00: Das kann ich mir zum Beispiel überhaupt nicht vorstellen, das finde ich sehr verdächtig.
00:43:03: Da würde ich
00:43:04: sagen, Alter, dann kommt zu mir, ich bleibe hier, also wenn es mir wichtig ist, dass mein Kind meine Stimme am Telefon hört, ist mir das auch nach thirty-six Stunden noch wichtig.
00:43:11: Also entweder ihr kommt hierher zu mir oder es ist halt egal.
00:43:15: Ich
00:43:15: habe mir da gedacht,
00:43:16: Weil selbst wenn jemand das Kind findet, uns zu ihr bringt und dann vor der Tür steht und sie ist nicht da, wie scheiße ist
00:43:20: das da?
00:43:20: Ja, die Wohnung ist ja voll jetzt im Einkaufs.
00:43:22: Ja, aber trotzdem, wenn sie die bringen, solltet ihr sie doch zu Hause sein?
00:43:25: Ich habe mir, ich verstehe was du meinst, ich habe mir an der Stelle so gedacht, dass der Vater, der ja tatsächlich jemand in Uniform ist und so schon vermutet hat, weil da wenn ein Kind in vierundzwanzig Stunden nicht auftaucht, dann ist etwas nicht in Ordnung.
00:43:38: Ist
00:43:39: ja keiner trotzdem zu ihr führen?
00:43:40: Ich
00:43:40: würde es dir auch sagen, genau, ja, ja, ja.
00:43:44: Ist nicht ihre Wohnung auch, ist natürlich Jim Steyer's Wohnung.
00:43:47: Ja, aber der Kleine
00:43:49: würde da hingebracht werden.
00:43:53: Auf jeden Fall kriegt sie dort am frühen Morgen dann den Anruf.
00:43:57: Sie soll zum Polizeirevier kommen.
00:43:59: Wo
00:43:59: ist denn dort?
00:43:59: bei Ihrem Vater?
00:44:00: Bei Ihrem Vater.
00:44:01: Es scheint irgendwie eine halbe Stunde entfernt zu sein oder was.
00:44:04: Und dort wird's im frühen Abend eben zur Polizei bestellt und sie kommt aufs Revier.
00:44:07: Jetzt muss man natürlich auch sagen, wie nah ist es zu sammeln oder wie fern ist es oder wie, vielleicht ist es auch einfach, dass die Wohnung sehr, sehr klein war, dort man sich nicht treffen konnte.
00:44:15: Die Wohnung war scheiß klein, also net, die haben im Wohnzimmer geschlafen.
00:44:18: Er hat noch ein Zimmer, wo sie, also er hat im Wohnzimmer geschlafen und sie hat so ein kleines Abstellzimmer, wo sie hat mit ihrem Sohn gepennt hat.
00:44:24: Okay, das war
00:44:25: mein Kind weg, das bleibe ich da.
00:44:27: Und dann sollen die abends wieder nach Hause fahren.
00:44:28: Wenn die eine halbe Stunde weit weg wohnen, können die abends auch wieder nach Hause fahren.
00:44:31: Die müssen ja da nicht übernachten.
00:44:32: Die würden dich mitnehmen.
00:44:33: Die werden dich nicht allein lassen oder dort übernachten.
00:44:35: Ich finde es auch nicht gut.
00:44:37: Ich finde das sehr komisch.
00:44:39: Ich wäre sofort ins Einkaufs-Sendung gefahren.
00:44:41: Ich auch.
00:44:41: So.
00:44:42: Da sind wir schon.
00:44:43: Auf jeden Fall wird sie jetzt dort zur Polizei bestellt.
00:44:45: Sie kommt im Revier an.
00:44:46: Und ihre Begleitung, dass die Schwiegermutter, also die neue Mutter von ihrem Mann ist aufwärtscht.
00:44:51: Die wird weggeschickt.
00:44:51: Das heißt, ich muss draußen warten.
00:44:53: Und sie kommt in ein Zimmer rein, so ein kleines Zimmer.
00:44:57: Und ihr gegenüberstitt Detective Armando Saldate.
00:45:00: Und das ist ein sehr hoch dekorierter Ermittler des Phoenix, Phoenix Police Departments.
00:45:06: Und der beginnt mit den Worten, übrigens stellen die dir vor Schnurrbart, schmalzige Haare, schwarzer Schnorren, super übergewichtiger Typ, wo irgendwie so ein schweißige Stern auch, also Detective Saldate.
00:45:23: Er beginnt mit den Worten, wir haben deinen Sohn gefunden.
00:45:27: Er wurde ermordet und du stehst unter Rest.
00:45:30: Nein.
00:45:31: Und jetzt gibt's zwei Versionen für das, was nun folgt.
00:45:35: Soldatsversion ist die, dass Debra ihm ein umfassendes Geständnis für ihre Beteiligung an der Planung des Mordes ihres Sohnes liefert.
00:45:44: Er sagt, sie hat es mir gestanden.
00:45:46: Es gibt keine Thronmann-Daufnahmen und keine von Debra unterschriebenen Dokumente.
00:45:49: Es gibt nur Soldatsprotokoll, das er drei Tage später aus der Erinnerung anfertigt.
00:45:56: In der Version, seiner Version, gesteht Deborah ihm, dass sie Jim und diesen anderen, Roger Scott, dazu manipuliert hätte, ihren Sohn zu töten.
00:46:06: Scott hätte dafür zweihundertfünfzig Dollar bekommen sollen und Jim hätte es einfach nur getan, damit sie endlich frei ist.
00:46:13: Sie wollte Chris loswerden, da er durch seine Verhaltensauffälligkeit so wie sein Vater ist.
00:46:19: Sie wollte ein neues Leben beginnen und sie hatte es immer gehasst.
00:46:22: Sie hatte es immer gehasst, Mutter zu sein und sie hat es einfach nicht mehr ausgehalten, durch dieses Kind an Marc gefesselt zu sein.
00:46:31: Soldatsiversion ist ein Brett, weil eine Mutter, die ihr Kind um sich freie... Außerdem gab es eine Lebensversicherung auf den Kleinen.
00:46:39: Oh,
00:46:40: genau.
00:46:40: Wann abgeschlossen?
00:46:41: Halbisjahr oder so?
00:46:42: erst vorher.
00:46:45: Verdächtig, sehr verdächtig.
00:46:47: Und tatsächlich hatten die Polizisten im Einkaufszentrum, die dann auch im Einkaufszentrum waren, Jims Geschichte nicht geglaubt.
00:46:52: So, hä?
00:46:53: Wie ist das Kind weggelaufen?
00:46:54: Wo?
00:46:54: Ihr seid nur ein Kind?
00:46:55: Und der hat einen Kumpel dabei, Roger Scott.
00:46:57: Also ihr beide wart ihr mit dem Kind?
00:46:59: Irgendwie komisch.
00:47:00: Und dann haben die sich so verlabert und dann ging's immerhin und her und dann hat Roger Scott plötzlich ein Geständnis abgelegt.
00:47:06: Und der war der Erste, der gesagt hat, er hat den Jungen erschossen, weil Jim ihm zweihundertfünfzig Dollar versprochen hat.
00:47:12: Und Jim?
00:47:14: hätte das Geld anscheinend von der Lebensversicherung der Mutter bekommen.
00:47:17: Mit der Mutter hat er gar nichts zu tun.
00:47:18: Das hat er nur für Jim gemacht.
00:47:20: Das ist dieser Roger Scott.
00:47:21: Und das haben die beiden auch ausgesagt?
00:47:23: Nur Roger Scott.
00:47:24: Jim hat nichts mehr gesagt.
00:47:26: Er wurde dann auch festgenommen.
00:47:28: Und Scott hatte die Waffe zu Hause.
00:47:32: Also Scott hatte die Schusswaffe auch
00:47:33: noch.
00:47:34: Mit der das Kind erschossen
00:47:35: wurde?
00:47:35: Mit der das Kind erschossen wurde.
00:47:36: Am nächsten Tag bringt Scott die Polizisten zu Christopher's Leiche sogar.
00:47:40: Die Leiche ist in der Wüste, der kleine Körper liegt in dem ausgetrockneten Flussbett und hat drei Kopfschüsse.
00:47:46: Die Waffe, wie gesagt, wird bei Roger Scott gefunden.
00:47:50: Und das ist es, was Detective Saldate weiß, als er Deborah verhört.
00:47:54: Damit kommt er rein in dieses Verhör, mit der Aussage von Roger Scott.
00:47:58: Und sie fängt sofort an zu weinen und hört die Todesnachricht, ihre Sohne ist.
00:48:04: und Saldate schreit sie daraufhin an.
00:48:06: Ich werde deine Heuchelei hier nicht tolerieren.
00:48:10: Da sind auch beide, noch da deckt sich beides noch.
00:48:14: Wie gesagt, Saldate behauptet, sie hätte ihm gegenüber jetzt gestanden.
00:48:17: Und jetzt kommt es krass.
00:48:19: Deborah bestreitet, dass dieses Gespräch ihr mal stattgefunden hat.
00:48:23: Sie sagt, sie hat nichts gesagt, was einem Geständnis in irgendeiner Form gleichkommt.
00:48:28: Sie sagt, sie hat diese Todesnachricht bekommen, hat die Reste geweint und hat halt gesagt, ich habe über Jim erklärt, die Verbindung zum Jim habe ich dem Detective erklärt, ich habe erklärt, dass ich Roger Scott eigentlich nicht kenne, sondern das nur ein Freund von Jim ist, ich den nicht leiden kann.
00:48:42: Mit keinem Wort, sagt sie, hätte sie irgendeine Beteiligung eingeräumt.
00:48:47: Sie denkt nach dem, so sagt sie, sie denkt nach dem Gespräch sogar, dass Soldat ihr geglaubt hat.
00:48:53: Weil er gesagt hat, ja, es passt.
00:48:56: Dass sie davon überzeugt hat, dass dieser ursprüngliche Verdacht, mit dem er sie verhaften wollte, dass das Unsinn sei.
00:49:02: Und das hätte er auch so ihr gegenüber kommuniziert.
00:49:06: Insgesamt bezeugen andere Polizisten, die an dem Tag in dem Revier waren, dass die ...
00:49:14: ist ja nicht lang.
00:49:15: Nichts!
00:49:16: Für ein Mordgeständnis?
00:49:17: Zumal, ich ... also, für mich klingt das total nicht plausibel, weil ... Wenn ich das gemacht habe, dann bin ich nicht so doof und erzähl das direkt.
00:49:25: In fünf und zwanzig Minuten.
00:49:26: Komplette Person.
00:49:28: Jetzt pass auf.
00:49:29: Jetzt danach wird sie von Soldatin ein anderes Gefängnis gebracht und er sagt ihr davor, wir gehen jetzt raus.
00:49:35: Ich leg dir keine Handschuhe an.
00:49:37: Er legt dir auch keine Handschuhe an.
00:49:38: Er sagt ja, ich glaube es dir, aber ich muss dich jetzt noch nach Phoenix in das andere Revier fahren.
00:49:43: Da könnte sein, dass da schon Reporter sind, weil man hat dir die Leiche gefunden, deine Sohn ist.
00:49:47: Schau bitte auf den Boden und sprich mit niemanden.
00:49:49: Sprich mit niemanden.
00:49:50: Hier nicht mehr mit irgendwem, dort nicht.
00:49:52: Sprich bloß mit niemanden außer mir.
00:49:55: Und davon gibt's Bilder, wie sie rauslaufen und in dieses andere Polizierrevier aus dem Auto rauslaufen.
00:50:00: Und sie schaut auf den Boden, ne?
00:50:02: So das Gesicht.
00:50:03: Und er ist neben ihr und macht so einen...
00:50:06: Erhaben.
00:50:06: ...Haugenbrauen
00:50:07: hoch und schnauft so und hat ja halt so ein bisschen am Arm und führt sie so ins Polizierevier rein.
00:50:13: Und sie schaut so krass, schuldig aus auf diesem Bild.
00:50:17: Und Saldat, der hat zu dem Zeitpunkt schon den Medien und seinen Vorgesetzten davon erzählt, dass er ein Geständnis gemacht hat.
00:50:24: Was für ein Asif.
00:50:25: Er hat einfach den Medien gesagt, ich hab die Mutter, sie hat gestanden, sie hat ihren Sohn umbringen lassen.
00:50:29: Und mit der Intention standen die an dem Polizeirevier und sie denkt... Er glaubt jetzt, die soll bloß jetzt nicht hochschauen und nicht irgendwie auflegen können.
00:50:36: Einfach warum war das damals typisch, dass man den Medien direkt Bescheid gesagt hat?
00:50:39: Wirkt schon so ein bisschen Mediengeil.
00:50:41: Er ist ein Supermediengeiler Typ, war auch ein Phoenix Superbab.
00:50:43: Weil ich finde egal, ob sie das jetzt war oder nicht, am Ende muss man nicht die Medien rufen und dann auch so eine Show abziehen.
00:50:48: Du, drei, vierjährige Kinderleiche mit drei Kugeln im Kopf gefunden und die wunderschöne Mutter, die fühlst du vor.
00:50:55: Das müssen sie heute noch machen.
00:50:56: Sie würden sofort rufen.
00:50:57: Sofort rufen die Kops heute die Medien.
00:50:59: Natürlich, was glaubst du, warum du überall sind?
00:51:02: Die einzige, die davon an der Stelle nichts weiß, ist Deborah Mielke.
00:51:06: Sie denkt, es geht zum nächsten Verhör so.
00:51:08: Wir reden jetzt weiter.
00:51:09: Wo geht's denn hin?
00:51:11: Aber dieses vermeintliche Geständnis reicht, dass es direkt ins Gefängnis geht.
00:51:15: Und er bringt sie halt eigentlich, er gibt sie ab.
00:51:18: Und als sie dort ankommt, behandeln sie alle wie Dreck.
00:51:21: Die Beamten sind scheißfies zu ihr, jeder ist fies, dann kommt sie in den Zellentrackt und dann scheinen die ersten gefangenen Babykiller und so.
00:51:27: Äh, okay.
00:51:29: Und irgendwann sagt der erste, was du ja vom Geständnis und so, das Geständnis wird dich in Todeszelt bringen, so auf die Art und sie so, äh, was?
00:51:38: Und in dem Moment sagt sie im Buch, wurde erst klar, was hier gerade passiert, welches Geständnis.
00:51:44: Ja, dass du es abgegeben hast.
00:51:46: Und Deborah wird nie mehr nach Hause kommen.
00:51:50: Sie wird nicht auf Chris' Beerdigung sein.
00:51:53: Und weißt du, wer auf der Beerdigung ist?
00:51:56: Mark Mielke.
00:51:57: Und weißt du was er anhat?
00:51:58: Ein weißen Anzug.
00:52:02: Und er redet über seinen geliebten Sohn.
00:52:04: und er hat jetzt erst nichts neu geboren.
00:52:07: Er hat sein Leben gern, er hat sein Sohn verloren.
00:52:10: Wahrscheinlich hat der Scott darauf angesetzt, wa?
00:52:12: Ja, weiß.
00:52:13: Was auch passiert?
00:52:14: Der Bramilke ist mit einem Mal Mutter Seelen allein.
00:52:18: Ihre Schwester, mit der sie immer ein angespanntes Verhältnis hat.
00:52:21: Und ihr Vater haben sich sofort von ihr abgewendet.
00:52:23: in dem Moment.
00:52:25: Die Schlagzeile, die in den ganzen Zeitungen Arizona steht und im Fernsehen, die sind heftig.
00:52:30: Mutter gesteht, Sohn für Versicherungssohne umgebracht zu haben.
00:52:34: Gespickt mit Aussagen aus dem von Soldaten geschriebenen Geständnis, setzte wie, ich wollte nie eine Mutter sein.
00:52:41: Ich wollte endlich meine Freiheit zurück, neben Bildern des kleinen Christopher.
00:52:46: Bam.
00:52:46: Innerhalb eines Tages ist sie die meistgehasste Frau Merckers.
00:52:50: So, ich würde mir gar nicht vorstellen, wie wir die heute zerrissen hätten.
00:52:53: Wir hören, vor ein erfahrener Mordermittler und für Hörspezialist hatten Geständnis.
00:52:58: Was gibt's da noch zu fragen?
00:53:00: Und tatsächlich fragt niemand Deborah Mielke.
00:53:03: Gerade die ersten Tagen und Wochen.
00:53:05: Das muss man verstehen, in die erste Zeit in Haft bist du krass hart abgeschnitten.
00:53:08: Also gerade in Bayern z.B.
00:53:09: telefonierst du nicht, da machst du gar nichts.
00:53:11: Die erste Brief, der dauert wahrscheinlich zwei Wochen, bis der irgendwo ankommt.
00:53:13: Das heißt, in diesen zwei Wochen wird das Narrativ um sich herumgebildet, ohne dass du was tun kannst, außer du hast einen krassen Medienanwalt, der wirklich sofort selber in die Medien geht, was die meisten Anwälte nicht können, nicht gemacht haben, nicht tun.
00:53:26: Man hat keine Chance, die eigene Version zu erzählen.
00:53:29: Und die einzige, die zu Deborah hält, ist ihre Mutter.
00:53:32: Die Mutter hört davon, ihr Vater, ihr Ex-Mann ruft sie an und sagt, ihr seid eine Tochter, ist eine Mörderin.
00:53:36: Sie hat Christopher umgebracht.
00:53:38: So hört sie vom Tod ihres Enkels.
00:53:41: Steigt sofort ins Flugzeug, die wohnt mittlerweile in der Schweiz, reißt sofort nach Arizona und versucht die Tochter im Gefängnis zu besuchen.
00:53:47: Noch mal, keine Handys, kein Ding, es ist alles ganz anders.
00:53:50: Du hast es anders.
00:53:52: Und kommt dort an, am Tor lässt man sie einige Stunden warten und sagt ihr dann, dass die Tochter sie nicht sehen will.
00:53:59: Das glaube ich nicht.
00:54:00: In der gleichen Zeit Weil sie auch so Zettel dabei hat für den Leasingwagen und so, versucht halt auch Sachen zu klären, sagt man, Deborah, die Mutter ist zum Gefängnis gekommen, aber sie will sie nicht sehen.
00:54:12: Sie will nur die Unterschrift für die Unterlagen haben.
00:54:15: Und was denkst du jetzt als Deborah?
00:54:17: Du sitzt im Knast, keiner glaubt dir, du kriegst diese Zettel.
00:54:21: Sie so, sie hat noch nie so wütend war sie auf ihre Mutter und hat diese Unterschrifter draufgeklatscht und hat nur noch Hass empfunden.
00:54:26: Weißt du, wie kann ihre Mutter nicht mal?
00:54:29: Und die Mutter denkt ...
00:54:30: Wie kann sie mich nicht sehen wollen?
00:54:31: Was heißt es?
00:54:33: Sie ist schuldig.
00:54:34: Weil wenn sie mir eine eigene Tochter mir nicht in die Augen schauen kann, an dieser Stelle, dann stimmt's wahrscheinlich wirklich.
00:54:41: Und sie reißt unverrichtete Dinge zurück in die Schweiz.
00:54:43: Aber auch
00:54:44: gut, die hat nicht so ein gutes Verhältnis.
00:54:45: Aber meine Mutter würde nie aufgeben, die würde nie glauben, dass ich so was tun würde.
00:54:49: Ja, gut, wenn die natürlich alle sagen.
00:54:51: Aber pass auf, eine Sache, es ist auf jeden Fall ein perfider Move von der Gefängnisleitung.
00:54:55: Richtig
00:54:55: grob.
00:54:55: Warum machen die so was?
00:54:57: Weil sie eine kleine Babykillerin ist.
00:54:59: Und dann kommt noch eine Deutsche irgendwo da her gefahren, kann sie gleich mal verpissen.
00:55:03: Das ist schon krass.
00:55:04: Also wenn du ein Kind um, ne, wenn du, wenn das, das ist schon heftig.
00:55:07: Du bist die Partymaus, die, die, die feiern will hier, ne, und dafür bringst du ein Kind um.
00:55:13: Die Mutter kommt auch nicht zur Verhandlung.
00:55:16: Die kommt nicht.
00:55:16: Die reißt nicht nochmal zurück.
00:55:18: Es ist auch einfach schwierig.
00:55:19: Traurig.
00:55:20: Wer aber jetzt auf der Verhandlung auftaucht, sind Schwester und Vater.
00:55:24: Und erinnerst du dich noch, was der Vater über seine jüngere Tochter bei der letzten Verhandlung ausgesagt hat?
00:55:27: Und genau so geht er jetzt ab.
00:55:29: Sie machen verheerende Aussagen.
00:55:31: Sie werden eine schreckliche Mutter.
00:55:33: Seine Meinung nach ist sie nicht mal fähig zu lieben.
00:55:36: Das für ein Arschloch, ey.
00:55:37: Wie gesagt, die eigene Marm kommt nicht.
00:55:40: Und die Geschworen sehen an der Stelle ja nur, dass die eigene Familie ihren Inmord zutraut.
00:55:46: Und die Mutter nicht da ist.
00:55:48: Das macht ja noch schuldiger so.
00:55:49: Und an der Stelle war ich, als ich den Fall studiert habe, aber auch immer so, es klingt nicht gut.
00:55:54: Weil wie du es gesagt hast.
00:55:56: Meine Mutter würde mir das nie zutrauen.
00:55:58: Obwohl ich ein Scheißtyp bin, trotzdem wisst ihr, wo meine Grenzen sind.
00:56:02: Und wieso reden die so?
00:56:04: Bist du kein Scheißtyp, sagtest
00:56:05: du nicht?
00:56:05: War früher ein Scheißtyp.
00:56:07: Ich hatte Gerichtsverhandlungen.
00:56:09: Aber jetzt stell dir vor, warum?
00:56:10: Warum redet dein Schwester und dein... Wieso?
00:56:14: Da muss ja irgendwas sein.
00:56:16: Erst durch das Buch, weil das haben die in den ganzen Zeitungshaustünden nicht geklärt.
00:56:20: Erst in dem Buch dann so.
00:56:22: Weil direkt nachdem Deborah verräumt wurde in die Zelle... ist Detective Saldati zur Familie nach Hause gefahren, zur jungen Schwester und zum Vater.
00:56:30: Er hat sich dorthin gesetzt und hat am selben Tag von diesem Geständnis erzählt.
00:56:37: Es war schwer, sie reden zu hören, aber sie hat gestanden, dass sie schon zweimal zuvor versucht hat, Chris umzubringen.
00:56:44: Einmal hat sie ein Vergift.
00:56:45: Da kommt ein Bulle, ein Mordermittler, das ihr Kind ist erschossen worden.
00:56:49: Von ihrem Mitbewohner, der im Knast sitzt, der ja dann auch gestanden hat, so oft.
00:56:53: Es gibt diese komische Lebensversicherung und jetzt erzählt er dir straight ins Gesicht.
00:56:58: Die hat das schon zweimal versucht.
00:56:59: Wissen Sie noch, im letzten Sommer, als er so krank war, da hat sie versucht, ihn zu vergiften.
00:57:03: Und dann gab's noch einen zweiten Mordversuch, den haben sie dann... Du denkst ja nicht... Wie lange haben sie noch mal gesprochen mit dir?
00:57:09: twenty-fünf Minuten?
00:57:09: In der Zeit hat sie das alles erzählt, sondern du denkst, oh fuck, raus aus meinem Haus, sie lügen?
00:57:15: Was willst du sagen?
00:57:16: Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen,
00:57:18: dass mein
00:57:19: Vater und meine Schwester das glauben würden.
00:57:21: Ey,
00:57:21: dieser Zweifel, wenn dir das ein Mordermittler sagt und du ein totes Kind hast, ist ja nicht so, dass er lebt.
00:57:26: Er ist ja wirklich tot.
00:57:27: Ja,
00:57:27: ja.
00:57:28: Und...
00:57:29: Und der Typ hat ja auch gestanden.
00:57:30: Immerhin ist, genau, der vermeintliche Mörder hat ja gar keinen Motiv.
00:57:34: Warum soll Jim Steyers dieses Kind umbringen?
00:57:38: Und nicht zusammen mit diesem Robotsko.
00:57:39: Warum sollen die das machen?
00:57:41: Wenn es nicht, warum?
00:57:43: Das ist ja dann auch das.
00:57:44: Wieso sollen die zwei dieses Kind erschießen, wenn meine Tochter nichts damit zu tun hat?
00:57:48: Ja, weiß ich auch nicht.
00:57:49: Wegen
00:57:49: Marc.
00:57:50: Pass auf.
00:57:50: Jetzt kommen wir kurz zu Jim Steyers.
00:57:53: Der ist als Kind und hat Lernschwierigkeiten.
00:57:55: als Kind und mit neunzehn ist er nach Vietnam geschickt worden.
00:57:58: Und dort hat er an mindestens zwölf Kampfeinsätzen teilgenommen, die beglaubt sind.
00:58:03: Und wenn das so beglaubt ist, du warst da und da und da.
00:58:05: Er hat gesehen, wie eigene Freunde erschossen wurden.
00:58:07: Er macht sich Vorwürfe, er hat Leute mal nicht erschossen, die danach einen Freund von ihm erschossen haben.
00:58:11: Einmal ist ein Kind an einem seiner Patrouillenwagen gefahren, wollte hochklettern, er hat das zwölfjährige Junge war, das hat er ins Gesicht geschossen.
00:58:19: ist dort gestorben, hatte danach keine Granate am Körper, weil das war immer so.
00:58:22: dieses, wenn Kinder, es ist heute noch im Irak und in Afghanistan war es auch für die Soldaten von uns, die unten waren.
00:58:27: Also ich habe einen Freund, der gesagt hat, wir hatten im Befehl auf Kinder zu schießen, wenn die an den Wagen rankommen, weil die mit Granaten gekommen sind halt.
00:58:38: Also während er den Parameter betritt, wird er schossen, egal ob der Altfrau, Jung, Kind ist.
00:58:42: Und das in der Sprachbarriere.
00:58:43: Und er hat gesagt, in der Situation hatte man zwölf Finger schossen.
00:58:45: Es hat ihn nie losgelassen.
00:58:46: Hardcore-PTBS.
00:58:47: Wir haben in der Richard O'Neill's Folge über Vietnam geredet, was dort los war für ein gemetzelt...
00:58:52: ...PTBS posttraumatische Belastungsstörung.
00:58:53: Posttraumatische
00:58:54: Belastungsstörung.
00:58:55: Er sagt doch einmal, er hat dieses Kind immer vor sich.
00:58:59: Also es taucht immer wieder an Stellen auf.
00:59:01: So.
00:59:02: Es erscheint ihm in Halluzinationen, hat er gesagt, vor Gericht.
00:59:05: Und dann hat in der Staatsanwalt gefragt, woher wissen Sie denn, dass das Halluzinationen sind, wenn Sie dann welche haben?
00:59:10: Und dann sagt er, ich sehe Dinge, die sonst keiner sieht.
00:59:12: Oh Gott.
00:59:13: Kas, ne?
00:59:14: Also immer, wenn ich was sehe, was sonst keiner sieht, weiß ich, ich bin nicht... Es stimmt was nicht.
00:59:19: Voll gruselig.
00:59:19: Voll gruselig.
00:59:21: In den Jahren danach hat der Suizidversuche, Klinikaufenthalte, starke Medikamente, verschiedene... Damals auch diese Medikamente, die du bekommen hast, das war, viele davon verschreiben wir heute nicht mehr.
00:59:32: so heftige Nebenwirkungen haben, dass das Einpendel das eigentlich nicht wert ist, war arbeitsunfähig und trotzdem mochten die Leute um ihn herum, galt nicht als gewalttätig, wurde nie verhaftet, nahm keine Drogen, trank nicht, hat eine kleine Tochter, um die er sich kümmert, die Mutter ist jeden Tag in die Arbeit, hat das Kind bei ihm abgeben, er hat, die war zwei.
00:59:49: Er war kein schlechter Dude so auf den ersten Blick.
00:59:52: Und wie gesagt, übernimmt die Rolle des Beschützers, des Baby-Sitters für den kleinen Chris als Dabro bei ihm eins.
00:59:57: Das macht noch nicht jeder.
00:59:58: Nee.
00:59:59: Und ich kann euch bis heute nicht sagen, warum passiert es, was passiert ist.
01:00:05: Aber ich habe eine Theorie.
01:00:06: Aber kurz mal, was hat er denn vor Gericht ausgesagt?
01:00:09: Er hat Aushöfe beigetragen.
01:00:10: Und konnte denn nicht dort Deborah mal sagen, ich habe das nicht gesagt, das stimmt nicht, das ist Bullshit.
01:00:15: Deborah, Jim Sires hat das nie gesagt, sondern sein komischer Freund Roger Scott hat es gesagt.
01:00:20: Ja, aber vor Gericht hätte sie doch sagen können, dass
01:00:21: sie diese... Sie sagt immer, ich hab das nicht gesagt, dass sie
01:00:23: das nicht
01:00:24: gewusst hat.
01:00:25: Deine Aussage Kindesmörderin steht gegen die Aussage von Detective Armando Saldate, ein hoch dekorierter Officer, der mehrere Mordfälle schon mehrere Mörder ins Gefängnis gemacht hat, der als Verhör spezielles gilt.
01:00:37: Aber sie konnte das da immer mal sagen.
01:00:38: Sie konnte das sagen.
01:00:39: Und dann hat man noch Jim, der ja keine Aussage gemacht hat.
01:00:42: Das allerbeste ist, du hast jetzt gesagt, wie sie vor Gericht war.
01:00:45: Sie war vor Gericht katastrophal.
01:00:47: Und sie wurde dargestellt als absolutes, emotionslose Frau, die irgendwie den ganzen Prozess nicht einmal richtig geweint hat, die während dem Kreuzverhör nicht geweint hat, die eigentlich keine Regeln gezeigt hat.
01:00:58: Auch was, was ich auch seltsam fand.
01:01:00: Bis ich im Buch wieder, es gab einem Psychologen, bei dem sie in Behandlung war.
01:01:05: Der Psychologe davor, er hat seine eigene Einschätzung, es mit einer unschuldigen Fault zu tun gehabt.
01:01:09: Und er hat eine Traumatherapie gemacht und er wusste, wir gehen jetzt durch einen Mordprozess.
01:01:14: Und er hat ihr gesagt, wenn sie Er hat dann später ausgesagt, Jahre später, dass er ihr Methoden beigebracht hat, wie man in diesen Momenten nicht emotional wird, weil er halt gesagt hat, so coachen wir unsere Leute für die Prozesse, weil wenn sie dort zusammenbricht, wird sie ihre Aussage nicht machen können.
01:01:33: Und sie war halt da und hat gelernt, wie man nicht, sie hat gesagt, ich hab seit sechs Monaten durchgeweint.
01:01:38: Und als ich dort ankam, war ich halt einfach, was ich war, nämlich eine leere Hülle, die vor dem Mordprozess steht, Methoden, die mir Leute gesagt haben, die ich halt nicht schrei.
01:01:47: So, weißt du?
01:01:49: Krass.
01:01:49: Es ist echt
01:01:49: super
01:01:50: viel auch schief gelaufen.
01:01:51: Richtig viel.
01:01:52: Kurz zu meiner Theorie, warum Jim?
01:01:54: Weil diese beiden Männer haben das Kind erschossen.
01:01:57: Wer oder wie oder warum ist nicht genau geklärt.
01:02:01: Es ist nur safe.
01:02:02: Die wussten, wo die Leiche ist.
01:02:03: Die hatten das Kind.
01:02:04: Einer von den beiden hat dieses Kind erschossen.
01:02:05: Und Jim war da definitiv auch involviert.
01:02:07: Definitiv.
01:02:08: Einer der beiden hat dieses Kind erschossen.
01:02:10: Und ich habe so ein bisschen den Verdacht, Weil Deborah hatte eine Zusage für eine neue Wohnung bekommen.
01:02:15: Sie hatten einen neuen Job bekommen, eine Zusage, der am anderen Ende der Stadt war.
01:02:19: Sie wäre raus aus diesem Viertel gekommen.
01:02:21: Sie war kurz davor, Jim zu verlassen.
01:02:24: Und vielleicht
01:02:25: verlassen die Weine nicht.
01:02:26: Genau, aber diese Wohnung zu verlassen und diesen Schutz, das ist ja auch was für jemanden, der so traumatisiert ist.
01:02:31: Das kann es ja sein, dass das seine Lebensaufgabe ist, dieses Frau zu beschützen jetzt.
01:02:35: Dass er eine Art Psychose entwickelt hat, die ihm gesagt hat, wenn noch nur dieses Kind weg ist, dann ist Deborah sicher und vielleicht bleibt sie sogar bei mir irgendwie.
01:02:43: Du, wir haben es mit einem vollkommen Wahnsinnigen zu tun, brauchen wir uns nicht.
01:02:48: Ich glaube, diese Verlustangst, vielleicht wollte aber auch die Verbindung zu Marc Mielke kappen.
01:02:52: dass Debra sicher ist, weil er immer gedacht hat, sie ist ja auch in Lebensgefahr beim Markenscheißtyp ist.
01:02:58: Es ist sehr, sehr schwer, Jim Steyes reinzuschauen.
01:03:01: Kurz vor der Tat ist sein Bruder verstorben, überraschend bei einem Unfall.
01:03:06: Und als die Mutter die Nachricht davon bekommen hat, hat sie einen Herzinfarkt bekommen und ist auch noch gestorben.
01:03:12: Also innerhalb, das war in den Monaten vor der Tat.
01:03:15: Jim befindet sich also seit fast zwanzig Jahren in einem Ausnummerzustand und ... Es gibt auch noch die andere Theorie, dass Roger Scott es einfach gemacht hat aus Eifersucht, aber warum seid ihr dann zusammen in die Wüste gefahren mit dem Kind?
01:03:29: Eins ist klar, Jim hat nie gegen Debra ausgesagt.
01:03:31: Roger Scott, der definitiv dabei war, der die Mordwaffe hatte, der höchstwahrscheinlich der Schütze ist, hat auch nie gesagt, dass er mit Debra über die Tat gesprochen hat.
01:03:40: Er hat nur gesagt, Jim hat ihm erzählt, dass er mit Debra gesprochen hat.
01:03:43: Er weiß auch, kein First-Hand-Wissens.
01:03:46: Er hat keine Info aus erster Hand.
01:03:49: bleibt nur der Brown dieses komische Geständnis und ihr komisches Verhalten.
01:03:55: Die Jury sieht es nicht.
01:03:56: Sie sieht nur eine Mutter, die vor Gericht mechanisch agiert.
01:03:59: Sie sieht eine Mutter, deren Familie gegen sie ist und sie sieht... Detektivsoldate.
01:04:04: Ja, und die Lebensversicherung finde ich, das finde ich... Pass
01:04:06: auf, die Lebensversicherung war in dem Job dabei.
01:04:09: Das kam dann raus.
01:04:10: Das war keine Lebensversicherung auf das Kind, sondern das war ein Paket, das jeder erhalten hat, der bei dieser Firma gearbeitet hat.
01:04:17: Weißt du, wie hoch die war?
01:04:18: Fünf tausend Dollar.
01:04:19: Die sollte nur die Beerdigungskosten im Falle eines Kindstruhts decken.
01:04:25: Aber da ist schon vorbei.
01:04:26: Narrativ-Lebensversicherung.
01:04:28: Unterschrieben sechs Monate vorher.
01:04:31: habe ich dann auch immer so diese Lebensfischung und dann irgendwann so, ah, ah, sie so jeder, der in dieser Firma gearbeitet hat, hat diese Lebensfischung bekommen und es ist nicht hunderte Millionen, sondern es ist fünf tausend Dollar, wo man sagt, das deckt safe die Gerichts, also die Bärdigungskosten und halt, was rechts und links entsteht.
01:04:47: Deborah Milke wird schuldig gesprochen.
01:04:49: Das Mord ist an ihrem Sohn und der Staat Arizona verurteilt sie zum Tode.
01:04:56: Was folgt ist das Leben im Todestrakt, es beginnt damit, dass sie sich die Hinrichtungsart aussuchen soll.
01:05:02: Gift, also Giftspritze oder Gas waren die zwei Möglichkeiten damals.
01:05:07: Sie entscheidet sich für die Spritze und es gibt sowas wie einen Dry Run.
01:05:11: Dabei werden die Venen überprüften, Arzt kommt, checkt die Venen.
01:05:15: Aber nach wie vielen Jahren denn?
01:05:16: Das ging relativ schnell.
01:05:17: Der erste Hinrichtungstermin ist relativ schnell.
01:05:19: Dann musst du diese Widersprüche, du hast es auch schnell.
01:05:22: Und dann in den zwei und vierzig Tagen beginnt die Revisionen Prozesse so.
01:05:25: Und der Anwalt, den sie hat, war ja ein Loser zu dem Zeitpunkt, weil sie keine Kohle hat, schafft es erst... Sie ist erst mal fast drei Wochen lang so, ich bin jetzt tot.
01:05:37: Sie sagt aber, das hat sie damals gar nicht bewirkt.
01:05:39: Es war nur diese Momente, wo dann jemand ihre Ader abtastet und guckt, ob sie geht.
01:05:44: Aber sonst war sie eigentlich ... Mann, sie ist so schockiert.
01:05:48: Jeder behandelt sie wie Scheiße.
01:05:49: Ihre eigene Familie
01:05:50: redet nicht.
01:05:50: Und dein
01:05:51: Kind ist tot.
01:05:53: Dein Kind ist gestorben.
01:05:54: Du hast nicht mal Zeit zu trauen.
01:05:55: Und jetzt, pass auf, irgendwann meldet sich ein Experte für Wiederaufnahmen bei ihr.
01:06:00: Ein Anwalt, der nur solche Sachen macht.
01:06:02: Und Detektiv-Soldat, der hatte Ärger.
01:06:05: Es kam raus, dass
01:06:06: er Frauen
01:06:07: sexuell genötigt hat, dass er mehrere Aussagen komplett erfunden hat, die er unter Eid abgegeben hat.
01:06:14: Ein anderer Fall, bei dem er Kronzeuge war, wird freigesprochen.
01:06:18: Und da muss alles überprüft werden?
01:06:20: Macht keiner, will keiner.
01:06:21: Die Anwälte machen's.
01:06:22: Die zwingen die Gerichte.
01:06:23: Dreihundert Fälle sind's, die er war.
01:06:25: Und mindestens acht davon können sie lügen, nachweisen direkt.
01:06:28: Da musst du ja auch schon Glück haben, dass du es überhaupt nachweisen kannst.
01:06:31: Bei Debbie kannst du es ja noch nicht mal nachweisen.
01:06:34: Debbie kannst nicht glauben, die ganze Zeit, dass es real ist.
01:06:36: Aber sie ist sich, wie alle unschuldigen, eigentlich in dem Moment, wo dann auch die Hinrichtung verschoben ist.
01:06:40: Sie ist sich sicher, sie kommt noch dieses Jahr raus.
01:06:43: Das ist ja im ersten Jahr.
01:06:45: Sieben Jahre dauert es, bis sich ein Richter Zeit nimmt, diesen Antrag anzusehen.
01:06:50: Und wann war das von der Saldate?
01:06:52: Sieben
01:06:52: Jahre.
01:06:53: Die Saldate ist mittlerweile schon pensioniert.
01:06:56: Wieso das
01:06:57: denn?
01:06:57: Das kann doch nicht sein, dass das so lange dauert.
01:06:58: dann.
01:06:59: Sieben
01:06:59: Jahre.
01:07:01: Sieben Jahre.
01:07:03: Nachdem das alles klar ist, wen interessiert es denn?
01:07:06: Naja, vielleicht jemanden, der weiß, dass da vielleicht eine Voraussendschuldig im Gefängnis ist.
01:07:08: Stell dir vor, jetzt kommt
01:07:09: raus, dass der von dem Fall, den du gemacht hast, dass da ein der Polizist, ist hier sogar rausgekommen.
01:07:13: Hast du ja gesagt, er kann mir sogar raus, dass der eine Polizist voreingenommen war, blah, blah, blah, da war doch auch was mit der Polizei.
01:07:18: Wenn es jetzt in meinem Pfarrer ist.
01:07:19: Ja, wo dann der andere gekündigt wurde.
01:07:20: im Fall von letzter Woche.
01:07:21: Hast du gesagt, der Mutter hat dann rausgemobbt und so?
01:07:23: Der
01:07:24: Bruder hat keiner rausgemobbt, der hat einfach gesagt, dass der Polizeipräsident da einfach so viel Druck drauf gemacht hat und eine Vorurteilung hatte.
01:07:29: Und dann ist er halt damit raus, das ist halt Geheimnisverrat und dann muss es halt vor Gericht.
01:07:33: Ja,
01:07:33: siehst du, also wer kam vor Gericht, nicht der Polizeipräsident, sondern der, also so ist es.
01:07:37: Sieben Jahre.
01:07:38: In dieser Zeit haben zum Glück auch sie und ihre Mutter wieder Kontakt aufgenommen, aber auch deshalb jahre gedauert unbeantwortete Briefe.
01:07:44: Sie hat gesagt, ich habe manchmal sechsundreißigseitige Briefe geschrieben, um wieder Kontakt aufzunehmen, die ja einfach niemand bekommen hat.
01:07:50: Wieder, ne?
01:07:50: Du verurteilte Kinder im Alltag, Scheiß auf deiner Briefe.
01:07:53: Was sich auch verändert, ist der Umgang jetzt aber mit den Beamten.
01:07:55: Immer mehr glauben, dass sie unschuldig ist.
01:07:58: Immer mehr kriegen diese Infos, die lesen ja die Akten.
01:08:01: Der Detektive Soldat, den kenn ich, das voll der Huhe und so, ne?
01:08:03: So, bam, bam, okay, das ist alles, dieses Geständnis ist der ganze Beweis nichts anderes?
01:08:09: Oh, eine weibliche Beamte steckt sogar irgendwann die Hände durch die Kostklappe und sagt, berühren sie mich.
01:08:15: Und sie so, Herr, warum?
01:08:16: Damit sie nicht vergessen, wie sich's anfühlt, einen Menschen anzufassen.
01:08:19: Oh,
01:08:20: das ist süß.
01:08:21: Da krieg ich direkt Gänsehaut.
01:08:22: Sie
01:08:22: ist die einzige Frau im Todestakt.
01:08:27: Sie sitzt alleine wie auf einem verdammten Mond, als Mörderin ihres, ne?
01:08:32: Die einzige Frau im Todestakt.
01:08:34: Wenn sie mal zum Arzt muss, dann schreien die durch die Lautsprecher so, ach du, gefangene Milke wird transportiert.
01:08:40: Sie gilt als Monster.
01:08:41: Sie ist die einzige Frau in Arizona, die zum Tod gefordert wurde.
01:08:44: Man spuckt auf ihr Essen.
01:08:46: Solche Scheiße, ne?
01:08:47: Die ersten Jahre schlägt ihr nichts als Hass hin.
01:08:49: Dann, wie gesagt, endlich nach sieben Jahren schaut ein Richter auf die Fakten.
01:08:54: Und wieder, er verwirft die Wiederaufnahme.
01:08:57: Warum?
01:08:58: Reicht nicht.
01:08:59: Es ist
01:09:00: so mutwillig, ne?
01:09:01: Keine neuen Beweise werden zugelassen.
01:09:03: Fertig.
01:09:04: Nach all der Hoffnung und dem rechtlichen Hickhack bleibt der Bramilke zum Tode verurteilt.
01:09:09: Das Einzige ist, immer mehr Reporter nehmen den Fall auf.
01:09:11: Es wird über Soldate berichtet.
01:09:15: Schließlich, wirklich, nach einem ewigen Kampf, Hauptsache durch Medien und durch Menschen, die das wieder gehört haben, wie bei den West Memphis Three, Leute, teilweise aus Deutschland.
01:09:22: Ein Deutscher ist extra nach Arizona gezogen, der war Informatiker und das Internet hat gerade begonnen, so nach irgendwie, und er so, ey, ist nach Arizona gezogen, hat sie besucht, hat eine Website eingerichtet, hat voll solche Leute, Privatleute.
01:09:35: Es kommt raus, wie gesagt, diese acht anderen Fälle.
01:09:38: Und der Bramilke wird schließlich freigesprochen.
01:09:41: Man versucht wirklich auch so einen Alfred-Plee zu machen, so damit sie den Staat nicht verklagen kann.
01:09:45: Das haben wir auch schon mal gehört.
01:09:46: Die Mutter hat jeden Tag unermüdlich gekämpft, ist auch zurück in die USA gezogen.
01:09:50: Als es dann klar war, es waren nur diese twenty-fünf Minuten.
01:09:53: Und jeder Verhörexperte sagt, ey, das ist absolut untypisch, dass ein Mörder in twenty-fünf Minuten so eine Tat gesteht.
01:09:59: Das gibt es nicht.
01:10:00: Das passiert nicht.
01:10:02: Und das Ganze hat jetzt aber auch nicht so lange gedauert.
01:10:07: Nach drei und zwanzig Jahren wurde sie außer Todeszellen entlassen.
01:10:10: Nein.
01:10:11: Deswegen heißt das Buch ein geraubtes Leben.
01:10:15: Drei und zwanzig Jahre hat das gedauert.
01:10:18: Wenn man auch heute noch zu die Webseiten schaut, findet man immer wieder den Verweis irgendwie hier Deborah Milke, die den Mord ihres Sohnes beauftragt hat, weil die Versicherung somit.
01:10:26: Also bis heute ist ihr Name gefickt dadurch.
01:10:29: Etwas das nie passiert ist.
01:10:30: Der Vater ist nach acht Jahren verstorben, hat nie daran geglaubt, also hat nie mitbekommen so wirklich dass seine Tochter irgendwann freigesprochen wird.
01:10:40: Es dauert insgesamt um die Ermittlungen bis die Ermittlungen gegen sie eingestellt und man hat also noch weiter ermittelt.
01:10:44: Bis heute, weder die Richterin noch Detektive-Soldate sind belangt worden für irgendeine Form.
01:10:50: Und Deborah war übrigens die hundertfünfzigste Person, die lebend als unschuldig aus einem amerikanischen Todesdruck gekommen ist.
01:10:57: Wie viel,
01:10:58: was für eine große Zahl und wie viel wahrscheinlich zu unrecht hingerichtet wurden.
01:11:01: Überlegt
01:11:02: man, wer es nicht geschafft hat.
01:11:03: Und wir enden die Folge.
01:11:06: mit ihren eigenen Worten.
01:11:08: Stiles und Scott sitzen beide übrigens noch in der Todeszelle.
01:11:11: Die beiden werden auch irgendwann hingerichtet werden.
01:11:14: Es gab hier Richtungsstops und so, deswegen sind die noch, aber die sitzen.
01:11:18: Also deswegen die letzten Worte unten da.
01:11:21: Ungerechtigkeit ist blind.
01:11:23: Sie kann jeden treffen.
01:11:24: Was mir geschehen ist, kann wieder geschehen und ist schon hunderte Male zuvor im ganzen Land geschehen.
01:11:29: Es kann auch jedem von ihnen zu stoßen.
01:11:34: Das sollten wir uns immer vor Augen halten, weil diese Frau hat nicht viel falsch gemacht, außer zu einem Typen zu fliehen, der gefährlicher war, als man sehen konnte.
01:11:46: Gruselig.
01:11:47: Kann jedem passieren, ja.
01:11:48: Und ich finde das so schlimm.
01:11:49: Irgendwie war mir, bevor wir hier diese Staffel angefangen haben, nicht bewusst.
01:11:55: Wie sagt man, wie ... willkürlich ganz oft, dass alles ist und dass es am Ende so ist, eigentlich als ob ich richtig scheiße baue und du dann irgendwann sagst, jetzt lass uns doch noch mal darüber reden.
01:12:07: und ich sagst du, ne, ich will jetzt aber nicht darüber reden.
01:12:09: Genau.
01:12:10: So ist es ja am Ende, weil das System sozusagen macht einen Fehler und die Richter werden dann, okay, wir müssen die Wiederaufnahme machen und die Richter sagen dann, ne, machen wir nicht.
01:12:17: Also es ist jetzt, ob ich eigentlich selber gefragt werde und sagst du, ne, ich kacke mich doch jetzt nicht selber an.
01:12:21: Die selben Richter.
01:12:23: Das sind die selben Richter, die die Wiederaufnahme machen.
01:12:25: Und das Krasse ist ja auch mit diesen, die sieben Jahre, das macht man so, ah ja, dieses Jahr ist jetzt die Wahl.
01:12:31: Nächstes Jahr ist das, ah ja, dieses Jahr.
01:12:33: jetzt bin ich gerade eigentlich, ich hab jetzt auch keinen Bock.
01:12:35: So, weißt du, das sind persönliche Motive.
01:12:38: Ja, bis dahin ist Soldat irgendwann impensioniert, dann ist das nochmal nicht mehr.
01:12:42: Genau,
01:12:42: der ist dann auch, der ist impensioniert.
01:12:44: Die beziehen alle übrigens volle Pensionen, auch Soldate.
01:12:46: Kriegt sein normales, äh, was er kriegt als Expo-Lehrer.
01:12:49: An der Geschichte, das, was ich den Leuten nochmal mitgeben will, redet
01:12:53: nicht
01:12:53: mit der Polizei.
01:12:54: Ist sie eigentlich jetzt unschuldig rausgekommen oder hat sie diesen komischen Deal angemacht?
01:12:57: Ja, unschuldig.
01:12:58: Die Klagen laufen noch so.
01:12:59: Ich hab nicht mehr gesehen, was sie gekriegt hat.
01:13:02: Also ob sie Geld kriegt, aber sie wird Geld kriegen.
01:13:04: Das Ding ist, redet nicht mit der Polizei überhaupt nicht.
01:13:07: Auch keine Minute.
01:13:09: In dem Moment, wo die Polizei euch hinsetzt.
01:13:11: Ich möchte meinen Anwalt, ich möchte meinen Anwalt.
01:13:13: Diese Tür darf nicht zu sein.
01:13:14: Alalala, nichts.
01:13:16: Weil einiges, was er in diesem Geständnis hat, hat er aus dem Gespräch mit ihr.
01:13:20: Woher kennen Sie Jim Steyers?
01:13:22: Wie denken Sie über Jim Steyers?
01:13:23: Was halten Sie von Roger Scott?
01:13:25: Wie ist denn die Verbindung mit Marc?
01:13:26: War Christopher ein schwieriges Kind?
01:13:28: All diese Dinge.
01:13:29: Und dann sagt sie ja natürlich.
01:13:31: Ich wusste doch gar nicht, ob ich so jung Mutter werden wollte damals.
01:13:33: Es ist halt passiert.
01:13:35: Und das nimmt er dann.
01:13:35: Das hat er genommen.
01:13:36: Der hat das so gespickt mit... Einzelnen kleinen Dingen, die sie ihm in den twenty-fünf Minuten erzählt hat, im guten Willen, redet nicht mit der Polizei.
01:13:44: Also das ist die schlimmste Version natürlich, dass einfach ein Polizist sagt, ihr lügt.
01:13:47: Normalerweise, ein Gerichtsreporter hat auch geschrieben, sie hatte also so ein Vertrauen zu ihm, dass sie innerhalb von twenty-fünf Minuten einen Mord an ihrem Kind gesteht, aber sie wollte das Protokoll nicht unterschreiben.
01:14:03: So.
01:14:03: Hä?
01:14:04: Sie will keine Videoaufnahme, Sie will keine Tonbandaufnahme.
01:14:07: Sie will nichts unterschreiben, aber sie vertraut ihm so sehr, dass es ihm gesteht.
01:14:10: Das macht
01:14:11: keinen Sinn.
01:14:12: Oder
01:14:13: eigentlich ja schon in ca.
01:14:13: in ca.
01:14:14: in ca.
01:14:14: in ca.
01:14:14: in ca.
01:14:14: in ca.
01:14:15: in ca.
01:14:15: in ca.
01:14:15: in ca.
01:14:15: in ca.
01:14:15: in ca.
01:14:15: in ca.
01:14:16: in ca.
01:14:16: in ca.
01:14:16: in ca.
01:14:16: in ca.
01:14:16: in ca.
01:14:17: in ca.
01:14:17: in ca.
01:14:17: in ca.
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01:14:30: Ihr wollt ein Anwalt, euer Anwalt sagt euch schon, ob ihr reden könnt oder nicht.
01:14:32: Auch als Zeugen.
01:14:33: Wenn's ein Zeuge ist, dann zahlt's die Rechtschutzversicherung.
01:14:35: Fertig.
01:14:36: Ihr redet nicht mit der Polizei an.
01:14:41: Und das nimmt mir nicht mal die Polizei über.
01:14:43: Weil das würden die ihren eigenen Kindern sagen.
01:14:45: Ihren eigenen Kindern.
01:14:46: Die redet er selber nicht mit.
01:14:47: Kein Polizist würde mit der Polizei reden.
01:14:49: Also warum sollen normale Leute das machen?
01:14:52: Das ist das Allerschlimmste.
01:14:53: Weil mein Denkfreund und Helfer.
01:14:54: Ja, ja, der würde dir helfen, schon dann.
01:14:59: Das ist der schlimmste Fall natürlich, dass du wirklich, dass ihr jemand eingestanden ist, erfindet.
01:15:04: Und du dafür ein Knast gehst.
01:15:06: Weißt du, wie ich in dem Flugzeug saß?
01:15:08: Als ich dann so, ich so, ja, aber warum redet die Vater so schlecht über sie?
01:15:12: Das ist ja, also da muss ja auch in schwierigen Personen gewesen sein, zumindest.
01:15:15: Und dann so, ja gut, der Kopf kam und sagt, die versucht seit zwei Jahren, ihren Ekelsohn umzubringen.
01:15:19: Und jetzt hat sie es geschafft.
01:15:21: Und dann überlegst du so, Alter, der war ja echt krank, oder?
01:15:25: Fuck.
01:15:25: Und er war ja auch schwierig.
01:15:27: Und ja, sie war ja auch manchmal müde.
01:15:28: Ja,
01:15:28: aber nachdem er auch über ihre Schwester so was ausgesagt hat, auch das macht
01:15:32: er ja nicht.
01:15:33: Er ist auch
01:15:33: schlecht dafür.
01:15:34: Ja,
01:15:34: aber auch ich konnte mir auch nicht erklären, warum Jim das gemacht hat.
01:15:37: Bis dann von ihr so, ich kann mir das bis heute nur erklären, weil er wusste, ich werde ausziehen die nächsten paar Wochen.
01:15:43: So vielleicht, das ist das war halt.
01:15:45: Und ich sag, ja, das kann sein.
01:15:47: Und zusammen immer mit diesem, ich sehe eh schon überall Kinderleichen.
01:15:50: Das Buch hat sie in Freiheit geschrieben.
01:15:51: Ja, das ist dann nachher dann.
01:15:52: Und mit Jim hat sie nie geredet.
01:15:53: Mit Jim, der gibt sogar Briefe, die haben Briefwechsel.
01:15:56: Er hat komplett so, ich würde sowas nie tun.
01:15:59: Ich hoffe, du weißt es.
01:16:00: Er hat immer außen rum.
01:16:01: Er hat immer außen rum.
01:16:04: Er hat das getan, weil er eifersüchtig war, dass ich in dich, dass ich die Zeit mit dir und Christopher verbringen wollte und nicht mit ihm.
01:16:10: Es ist super schwer zu sagen, was passiert ist.
01:16:12: Einer von beiden hat es erschossen.
01:16:13: Meine Theorie Roger Scott hat das Kind erschossen.
01:16:16: Aber da Jim Steyers mit ihm in die Wüste gefahren ist und es hieß, wir fahren ins Einkaufszentrum.
01:16:23: Und er sagt halt, ja, wir wollten Flugzeuge anschauen oder Drachenfliege anschauen, irgend sowas.
01:16:27: Aber du hast eine Waffe dabei.
01:16:30: Einer von euch beiden hat eine Waffe dabei.
01:16:31: Ihr fahrt zu zweit mit dem Kind ins Ding.
01:16:34: Wir wissen es nicht.
01:16:35: Der ist aber auch verrückt.
01:16:36: Jim Steyes ist ein verrückter, ist ein hochgradig verrückter Mensch, der schon mal auf den Kind geschossen hat.
01:16:45: Boah, schrecklich.
01:16:46: Schrecklich.
01:16:47: Die Frau ist zu mir auch leid.
01:16:48: Arme Chris, arme Frau.
01:16:50: Ja.
01:16:51: Mark Bayer ist übrigens auch verrückt geworden.
01:16:52: Hat dann immer gesagt, irgendwie er sieht Gott und bla bla.
01:16:55: Ich glaub, der war schon vorher verrückt.
01:16:57: Gut, das war's dann.
01:16:59: Mama Max, Mama Max.
01:17:00: Gute Frage, hat es dir
01:17:01: überspannend?
01:17:02: Ja, es war sehr spannend.
01:17:03: Worum geht's denn nächste Woche?
01:17:04: Nächste Woche geht's zurück nach Deutschland.
01:17:06: Meiner Meinung nach der krasseste Fall von Unschuldig im Knast in Deutschland.
01:17:11: Den ich schon lange kenne.
01:17:14: Der begleitet mich mein fast mein ganzes Leben.
01:17:16: Okay, spannend.
01:17:17: Dann freu ich mich sehr darauf.
01:17:19: Und wir gehen jetzt essen.
01:17:20: Ciao!
01:17:21: Das war Pollux.
01:17:22: Unschuldig im Knast.
01:17:24: Der True Criminal Podcast mit Maximilian Pollux und Claudia Kamid.
01:17:28: Mehr Infos zum Maximilian Pollux findet ihr auf sichtweisen.ev.
01:17:32: Pollux, unschuldig im Knast, ein Podcast von Podimo produziert von Auf die Ohren.
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